Arbeiter im VW-Werk Chattanooga

Arbeiter im VW-Werk Chattanooga, Tennessee: Laut VW-Chef Herbert Diess könnte die Investition in das Werk ein Schritt sein, um US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit zu besänftigen und zusätzliche Zölle auf Importwagen abzuwenden. Bild: Volkswagen

Trump gratulierte dem Produktionsstandort Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee am Dienstag bei Twitter und bezeichnete die Entscheidung von VW als "großen Sieg!".

Der Wolfsburger Autoriese hatte am Vortag angekündigt, angesichts drohender US-Zölle auf Importwagen E-Autos in den USA zu bauen und dafür rund 700 Millionen Euro in sein Werk in Chattanooga zu stecken. 2022 soll dort das erste vollelektrische Modell vom Band rollen, hatte Konzernchef Herbert Diess am Montag (14. Januar) auf der Detroiter Automesse mitgeteilt.

Diess räumte ein, dass die Großinvestition auch ein Schritt sein könnte, um Trump im Handelsstreit zu besänftigen und zusätzliche Zölle auf Importwagen abzuwenden. Damit droht Trump, der die USA von Handelspartnern unfair behandelt sieht, schon seit Monaten. Höhere Einfuhrschranken würden die Autobranche stark belasten.

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