Opel Zafira

Schnell hat Opel auf Vorwürfe der DUH reagiert und hat einen Zafira mit 1.6 Liter Dieselmotor durch den TÜV Hessen prüfeb lassen. Ergebnis laut Opel; alles in Ordnung. Bild: Opel

Man habe einen Zafira mit einem von der DUH angeprangerten Zafira im Beisein des TÜV Hessen einen Zafira mit 1,6-Liter-Dieselmotor einer Abgasmessung auf einem Vier-Rollen-Prüfstand unterzogen, bei welcher die Hinterräder betrieben werden. Hierbei wurden gesetzeskonforme Abgaswerte erzielt.

Die DUH hatte den Autobauer bei einer Pressekonferenz am Freitag (23. Oktober) der Abgasschummelei bezichtigt. Verwiesen wurde auf eine gemeinsamen Studie mit der Berner Fachhochschule. Bei einem aktuellen Zafira 1.6 CDTi mit Euro-6-Dieselmotor seien auf dem Prüfstand erhebliche Abweichungen der Abgasemissionen festgestellt worden. Drehen sich – wie beim gesetzlichen Standardtest – nur die Vorderräder, erfülle das Auto die gesetzliche Grenzwerte. Würden sich die Hinterräder mitdrehen – wie im Straßenverkehr – würde drei bis viermal so viel Stickoxid ausgestoßen als erlaubt. Das lege laut DUH den Verdacht nahe, dass auch Opel eine Software verwende, die Prüfsituationen erkenne.

Durch das Ergebnis des eilig anberaumten Abgasteste sieht sich der Autobauer in seiner Position bestätigtit und weist die Behauptungen der Deutschen Umwelthilfe nochmals scharf zurück. Die Anschuldigungen sind eindeutig falsch und unbegründet.r

Für alle Fahrzeuge von Opel gelte nach wie vor und ohne Einschränkung: Von GM entwickelte Software hat keine Features, die feststellen, ob das Fahrzeug einem Emissionstest unterzogen wird.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern Opel Deutsche Umwelthilfe

fv