Der Fahrdienst Uber fährt in China weiter auf Kampflinie mit der Konkurrenz und beschleunigt seine

Der Fahrdienst Uber fährt in China weiter auf Kampflinie mit der Konkurrenz und beschleunigt seine Expansion. Bild: Uber

Der Fahrdienst, weltweit angefeindet von etablierten Taxiunternehmen und ernsthafter Konkurrent für Car-Sharing-Anbieter, baut sein Geschäft in China massiv aus. Hatte das Unternehmen im Juli vergangenen Jahres angekündigt, seine Fahrdienste bis Ende 2016 in weiteren 50 Städten anzubieten, erreicht man dieses Ziel bereits Ende Februar, nachdem Uber jetzt bekannt gegeben hat, 18 Städte in Südchina ins Netzwerk aufzunehmen sowie 15 Städte in der Provinz Sichuan. Bis Ende des Jahres sollen es nun 100 neue Standorte sein.

Uber hat sein Geschäft in China im Jahr 2014 gestartet. Seither wartet der Fahrdienst mit abenteuerlichen Wachstumsraten aus, was zu einer immer schnelleren Umsetzung des Expansionsplan führt. So läge beispielsweise in Chengdu die Buchungsquote um das fast 500fache über der in New York in einem vergleichbaren Entwicklungsstadium. Das von Uber-Chef Travis Kalanick ausgegebene Ziel lautet: 1 Million Fahrten mit Autos des Fahrdienstes pro Tag. China ist für Kalanick der Markt mit der Priorität Nummer 1.

Für die weitere Expansion hat das Unternehmen nun die Millionenstädte der zweiten und dritten Ebene ausgemacht, wie nun in Südchina Guangdong, Hunan und Hebei. Auf dem größten Automarkt der Welt liefert sich Uber einen knallharten Wettbewerb mit dem chinesischen Unternehmen Didi Kuaidi hinter dem unter anderem das Google-Pendant Alibaba steht.

Uber versteht sich nicht nur als reiner Fahrdienst. Das Unternehmen feilt derzeit intensiv an seinem Profil als Mobilitätsanbieter und investiert massiv im Bereich autonomes Fahren. Ziel ist hier, eine Flotte autonomer Taxen aufzubauen.

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Frank Volk