Oren Shoval, Volker Mornhinweg und Daniel Ramot sitzen im Auto.

Mit Handschlag besiegelt: Mercedes-Benz Vans gründet Joint Venture mit US-Startup Via. Von links: Oren Shoval, Co-Founder und CTO Via, Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans und Daniel Ramot, Co-Founder und CEO Via. Bild: BYD

Im Rahmen des Joint Ventures soll der On-Demand-Shuttle-Service von Via, der bereits in New York, Chicago und Washington D.C. erfolgreich ist, auch in europäischen Metropolen etabliert werden. Bild: Daimler
Im Rahmen des Joint Ventures soll der On-Demand-Shuttle-Service von Via, der bereits in New York, Chicago und Washington D.C. erfolgreich ist, auch in europäischen Metropolen etabliert werden. Bild: Daimler

Via hat von Grund auf skalierbare On-Demand-Mitfahr-Lösungen entwickelt. Der Via-Algorithmus ermöglicht ein dynamisches Massentransport-System, das die öffentliche Personenbeförderung ergänzt und das Verkehrsaufkommen in Städten verringert. So ergeben die Technologie von Via und das Engineering von Mercedes-Benz Vans eine perfekte Kombination für ein effizientes, günstiges und nachhaltiges Mitfahrangebot. Zudem beteiligt sich Daimler sich mit seinen Mobility Services als strategischer Investor an Via. Eine entsprechende Erklärungen haben beide Unternehmen bereits unterzeichnet. 

Mercedes-Benz Vans investiert im Zuge der Kooperation 50 Millionen US-Dollar in das neue Joint Venture. Volker Mornhinweg wird für die Daimler Mobility Services den Board-Sitz im Via-Verwaltungsrat (Board of Directors) übernehmen. Vias Ride-Sharing Dienste realisieren in New York, Chicago und Washington D.C. über eine Million Fahrten pro Monat.

Ride-Sharing in Europa

Das Joint Venture zwischen Mercedes-Benz Vans und Via operiert künftig als eigenständige Einheit und firmiert in Amsterdam. Gemeinsames Ziel ist es, On-Demand Ride-Sharing in Europa zu etablieren. Dabei wird das Joint Venture sowohl eigene Angebote in europäischen Metropolen starten, die urheberrechtlich geschützte Via-Technologie – das Betriebsystem für den On-Demand-Shuttle-Service – aber auch für Dritte wie Transportdienstleister und Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs lizenzieren. Indem Vans zwischen tausenden virtuellen Haltestellen im gesamten Stadtgebiet dynamisch geroutet werden, trägt dieser ganzheitliche Ansatz für den öffentlichen Personentransport laut Daimler dazu bei, den Verkehr in Städten zu reduzieren, ohne dass eine kostenintensive Infrastruktur aufgebaut werden muss.

Mercedes-Benz Vans und Via arbeiten künftig gemeinsam an der Weiterentwicklung intelligenter Mobilität, die auch die Optimierung von Transportern mit dem Stern für den Einsatz im Ride-Sharing umfasst. Zum Einsatz kommen vor allem der Vito Tourer (bis zu neun Sitzplätze) und die V‑Klasse (bis zu acht Sitzplätze), die für diesen Einsatzzweck kontinuierlich adaptiert werden. Im Fokus der langfristigen strategischen Partnerschaft stehen dabei neben der Weiterentwicklung fortschrittlicher Software und Sensorik auch der Einsatz batterie-elektrischer und damit lokal emissionsfreier Vito und das autonome Fahren.

Mit dem intelligenten Via-Ride-Sharing werden Passagiere, die in die gleiche Richtung reisen, in Echtzeit einem Van zugeordnet. Das erhöht die Fahrzeug-Auslastung und entlastet somit die Innenstädte. Der Auftakt für den neuen gemeinsamen Mitfahrdienst ist noch dieses Jahr in London. Weitere europäische Großstädte sollen kurzfristig folgen. 

  • Der Smart Vision EQ Fortwo ist das erste Daimler-Modell ohne Lenkrad. Bild: Daimler/ press-inform

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  • Der Elektroflitzer ist 2,70 Meter lang. Bild: Daimler/ press-inform

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  • Wie eine Glaskugel auf Rädern: Der Smart Vision EQ Fortwo. Bild: Daimler/ press-inform

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  • Induktiv geladen: Der Smart Vision EQ Fortwo hat einen 30 kWh-Akku... Bild: Daimler/ press-inform

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  • ... und schafft damit eine Reichweite von 250 Kilometern. Bild: Daimler/ press-inform

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  • Wer nicht gerne allein unterwegs ist, kann seine Fahrt ähnlich wie bei Uber oder Lyft mit jemandem anderen teilen...  Bild: Daimler/ press-inform

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  • Das ist via Smartphone möglich. Bild: Daimler/ press-inform

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  • Dann fährt aus der weißen Lümmelcouch eine Mittelarmlehne heraus und wird vom Einsitzer...
 Bild: Daimler/ press-inform

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  • ... zum Zweisitzer. Bild: Daimler/ press-inform

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  • So stellt sich Daimler den Verkehr der Zukunft vor. Bild: Daimler/ press-inform

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  • Lenkrad, Pedale und eine Armaturentafel  sind ab 2030 im Smart Fortwo passé. Bild: Daimler/ press-inform

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  • Mit dem Smart Vision EQ Fortwo will Daimler den Themen der CASE-Strategie von Mercedes-Benz Cars ein Gesicht geben. Bild: Daimler/ press-inform

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  • Smart-Chefin Annette Winkler: "Es ist das radikalste Carsharing-Konzeptauto überhaupt". Bild: Daimler/ press-inform

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  • Der Smart Vision EQ Fortwo kommt auf Knopfdruck vollautomatisch zum Ort meiner Wahl. Bild: Daimler/ press-inform

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  • Die beiden Glastüren schwingen automatisch nach oben auf. Bild: Daimler/ press-inform

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  • Vollautonom, maximal kommunikativ, freundlich, umfassend personalisierbar und natürlich elektrisch - so beschreibt Daimler die Eigenschaften des Smart Vision EQ Fortwo. Bild: Daimler/ press-inform

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  • Wer einsteigt, kann sich an einem Dosierspender am Sitz kurz die Hände desinfizieren. Bild: Daimler/ press-inform

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  • Smart zeigt Daimler auf der diesjährigen IAA.  Bild: Daimler/ press-inform

    Smart zeigt Daimler auf der diesjährigen IAA. Bild: Daimler/ press-inform

  • Logo: Smart Vision EQ Fortwo. Bild: Daimler/ press-inform

    Logo: Smart Vision EQ Fortwo. Bild: Daimler/ press-inform

  • Der Smart Vision EQ Fortwo begrüßt den Passagier namentlich mit seinem großen LED-Kühlergrill. Bild: Daimler/ press-inform

    Der Smart Vision EQ Fortwo begrüßt den Passagier namentlich mit seinem großen LED-Kühlergrill. Bild: Daimler/ press-inform

  • 24 Zoll gegen die Langeweile. Bild: Daimler/ press-inform

    24 Zoll gegen die Langeweile. Bild: Daimler/ press-inform