Bild von einer Uber App

Bis es vollständige autonome Autos geben wird, ist noch eine Menge zu tun. Bild: pixabay/freestocks photos

«Am Ende werden wir mit jedem arbeiten, der sich in unser Netzwerk einklinken will, egal, ob sie unsere oder ihre eigene Technologie nutzen», sagte Uber-Chef Dara Khosrowshahi am Montag auf der Internet-Konferenz DLD in München. Bisher war Uber vor allem für die Entwicklung einer hauseigenen Technologie zum autonomen Fahren, während der Rivale Lyft seine Plattform für Roboterwagen verschiedener Anbieter öffnete.

Der von Khosrowshahis Vorgänger Travis Kalanick angestoßene Plan, eigene selbstfahrende Autos zu haben, hatte Uber massive rechtliche Probleme eingebracht. Die Google-Schwesterfirma Waymo verklagte Uber mit dem Vorwurf, bei ihr gestohlene Technologie einzusetzen. Kalanick hatte einen früheren Top-Entwickler der Google-Roboterwagen, Anthony Lewandowski, angeheuert, der laut Waymo-Klage Dokumente in großem Stil heruntergeladen haben soll. Der Prozess soll demnächst beginnen. Uber bestreitet, dass Waymo-Informationen jemals beim Unternehmen verwendet oder auch nur angekommen seien.

Khosrowshahi rechnet damit, dass bis zum Betrieb vollständig autonomer Autos noch 10 bis 15 Jahren vergehen werden. «Es gibt noch eine Menge zu tun.» Unter anderem müssten Sensoren deutlich günstiger werden. Ein großer Aufwand für Uber sei auch, dafür jede Stadt mit einer Genauigkeit von drei Zentimetern zu vermessen.