Mercedes S-Klasse in schwarz

Für die S-Klasse setzte vor einigen Jahren die Deutsche Umwelthilfe eine einstweilige Verfügung durch. Bild: Mercedes

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wirft dem Hersteller vor, Verbraucher mit Werbung über saubere Dieselmotoren der C-Klasse in die Irre geführt zu haben. Dabei geht es unter anderem um die Aussage, dass die Stickoxid-Emissionen durch die Abgas-Nachbehandlung um bis zu 90 Prozent reduziert werden könnten. Daimler weist den Vorwurf der Verbrauchertäuschung zurück (Az.: 34 O 21/16 KFH).

Bekäme die Umwelthilfe Recht, müsste Daimler die Aussage zurücknehmen. Vor einigen Jahren setzte die Umwelthilfe eine einstweilige Verfügung gegen Werbung für die damals neue S-Klasse durch. Für das fragliche Mercedes-Modell hatte die DUH schon im Februar 2016 einen Entzug der Typgenehmigung des Modells beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gefordert. Das KBA hatte den Wagen bei seiner Nachprüfung im April 2016 allerdings nicht beanstandet.

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