US-Absatz 2009: Zartes Grün 1

Zum Jahresende konnten einige Autoanbieter in den Staaten ihre teils desaströsen Absatzzahlen
noch etwas ?aufhübschen?. Nach zwei stabilen Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab
es schließlich mit 1,03 Millionen Einheiten erstmals ein klares Absatzplus von gut 15 Prozent.

Einen Zuwachs bei den Verkäufen gab es im gesamten Jahr 2009 außer im Dezember nur noch im August ? aufgrund der im Sommer angelaufenen Abwrackprämie ?Cash for Clunkers? ? und damals auch nur um einen mageren Prozentpunkt. Im Oktober und November wurden im Gesamtmarkt immerhin die Werte aus 2008 wieder erreicht.

Größte Absatzgewinner im Dezember waren Hyundai, Kia, Subaru, Jaguar, Ford und Toyota mit jeweils mehr als 30 Prozent Wachstum. Auch Honda, Nissan, Volkswagen und BMW konnten noch signifikant hinzugewinnen. Mazda, Daimler und Ferrari blieben stabil. Zu den Verlierern gehören Maserati, Suzuki, gefolgt von GM, Mitsubishi, Chrysler und Porsche.

Mit Subaru, Hyundai/Kia nur wenige Gewinner

Im Gesamtjahr lag der Light-vehicle-Absatz in den USA bei 10,43 Millionen Einheiten. Das entspricht einem Minus von 21,2 Prozent unter den 13,24 Millionen Autos des Vorjahres, das niedrigste Niveau seit 27 Jahren. Die USA sind damit nicht mehr der größte Einzelmarkt der Welt, denn China erreichte 2009 rund 13,6 Millionen Autoverkäufe.

ford-f-series-300pDer saisonal bereinigte US-Jahresabsatz stieg nach Angaben von Autodata per Ende Dezember auf insgesamt 11,25 Millionen Light vehicles von 10,93 Millionen per Ende November. 2009 waren Subaru und Hyundai/Kia mit neun Prozent Wachstum die einzigen Nutznießer der Krise. Die geringsten Verluste mussten VW und Audi hinnehmen, doch die Wolfsburger verloren ihren neunten Platz an Aufsteiger Subaru aus Japan. Hyundai/ Kia kamen den Wettbewerbern Nissan/Infiniti sehr nahe. Chrysler fiel unter die Millionenmarke. Meistverkaufte Modellreihe 2009 blieb Fords F-Series (Bild) mit 413 625 Stück.