Chevrolet Silverado

General Motors konnte mit einem Absatzplus von knapp 14 Prozent seine Spitzenposition auf dem US-Automarkt locker verteidigen. - Bild: GM

Doch auch der weltgrößte Hersteller Toyota konnte deutlich zulegen. Die Nummer zwei in der Welt, Volkswagen, hatte dagegen wieder mit heftigem Gegenwind zu kämpfen – der Absatz brach erneut ein.

Für die Branche insgesamt lief der November noch besser als von vielen Experten ohnehin schon erwartet. Sie profitiert vom günstigen Zinsumfeld und den sich mehrenden positiven Konjunktursignalen.

Gefragt waren vor allem größere Fahrzeuge. Der Absatz von leichten Nutzfahrzeugen und SUVs (Trucks) beflügelte die Verkäufe von Chrysler und Ford. Die Mutter der italienischen Fiat steigerte die Verkäufe insgesamt um 16 Prozent und holt damit immer mehr zu Ford und Toyota auf. Während bei Chrysler die Autoabsätze insgesamt sogar um sieben Prozent sanken, stiegen die Truck-Verkäufe um mehr als ein Viertel.

Ähnliches Bild bei Ford, zumindest was die Truckverkäufe angeht. Insgesamt steigerte die Nummer zwei auf dem US-Markt die Absätze um gut sieben Prozent. Die Autoverkäufe stiegen dabei um vier Prozent, die Truckabsätze kletterten um mehr als 15 Prozent. General Motors konnte mit einem Absatzplus von knapp 14 Prozent die Spitzenposition locker verteidigen.

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Unter den ausländischen Herstellern steigerte Mercedes die Verkäufe um mehr als 14 Prozent und setzte sich damit von der deutschen Konkurrenz ab. Gut lief bei Mercedes erneut die neue S-Klasse. Allein Audi konnte mithalten. Die Premiummarke von Volkswagen steigerte die Absätze um 13 Prozent. Bei BMW sieht es dagegen trübe aus. Hier sanken die Verkäufe um 0,4 Prozent.

Dramatisch nach unten ging es erneut für VW. Die Niedersachsen mussten einen Absatzeinbruch von mehr als 16 Prozent verkraften. Schon im Vormonat hatten die Verkäufe von VW gegen den Markttrend deutlich nachgegeben. Der Novemberabsatz sei allerdings der zweitbeste seit dem Jahr 1973 gewesen, betonen die Wolfsburger.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke