Transport von neuen Autos auf einem Anhänger.

Der US-Automarkt zeigt im August ein gemischtes Bild. Bild:fotolia/Thaut_Images

Daimler verkauft deutlich weniger Mercedes-Benz

Daimler hat im August in den USA nicht gepunktet. Die Verkäufe von Mercedes-Benz-Pkws gingen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,7 Prozent auf 25.373 Autos zurück, wie das Unternehmen am Freitag in Atlanta mitteilte. Im bisherigen Jahresverlauf steht für Daimler ein Minus von 2,9 Prozent zu Buche. Vans waren hingegen gefragt.

BMW erneut mit Dämpfer

Der Autobauer BMW hat im August deutlich weniger Autos in den USA verkauft. Insgesamt wurden die Münchener mit 28.001 Fahrzeugen ihrer Marken BMW und Mini 8,2 Prozent weniger Autos los als im Vorjahresmonat, wie das Unternehmen am Freitag am US-Sitz in Woodcliff Lake (US-Bundesstaat New Jersey) mitteilte. Von der Hausmarke BMW mit dem weißblauen Logo verkauften die Münchener 23.553 Autos, 7,7 Prozent weniger. In den bisherigen acht Monaten des Jahres hat BMW insgesamt 5,8 Prozent weniger Autos verkauft, von der Marke BMW waren es 5,0 Prozent weniger.

Porsche mit deutlichem Verkaufsrückgang

Porsche hat im August deutliche Abstriche auf dem US-Markt machen müssen. Im Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahresmonat wurde der Premium-Hersteller mit 4.709 Fahrzeugen 9,1 Prozent weniger Neuwagen los, wie das Unternehmen am Freitag am US-Sitz in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) mitteilte. Porsche begründete das starke Minus mit verspäteten Auslieferungen neuer Modelle, bei denen sich der Zulassungsprozess verzögere. Man arbeite daran, alle nötigen Genehmigungen zu besorgen. Bei den Kompakt-SUV Cayenne und Macan kam es zu kräftigen Absatzrückgängen. Im bisherigen Jahresverlauf hat Porsche die Verkäufe in den USA dennoch um 1,1 Prozent steigern können.

Audi meldet steigende US-Verkäufe

Audi hat ihre Verkäufe in den USA im August weiter gesteigert. Die Ingolstädter brachten mit 19.811 Fahrzeugen 2,8 Prozent mehr Autos auf die Straße als im Vorjahreszeitraum. Das teilte das Unternehmen am Freitag am US-Sitz in Herndon im US-Bundesstaat Virginia mit. Vor allem der neue A5 und das SUV-Modell Q7 erfreuten sich weiter hoher Nachfrage. Im bisherigen Jahresverlauf hat Audi ein Absatzplus von 5,2 Prozent auf dem US-Markt verbucht.

VW verkauft deutlich mehr Autos

Der Autobauer Volkswagen hat in den USA im August deutlich an Fahrt gewonnen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum verkauften die Wolfsburger mit 32.015 Fahrzeugen neun Prozent mehr Autos als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Freitag am US-Sitz in Herndon (US-Bundesstaat Virginia) mitteilte. Auch beim wichtigsten US-Modell, dem Jetta, legte der Absatz spürbar zu. Der Verkauf des neuen Tiguan-SUV lief an. In den bisherigen acht Monaten hat VW in den USA die Verkäufe insgesamt um 6,4 Prozent gesteigert.