Tesla Model S Facelift

Das Tesla Model S hat wohl Probleme mit der Radaufhängung. Erste Besitzer haben sich schon bei den US-Behörden darüber beklagt. Bild: Tesla

Wie das US-Blatt Detroit News berichtet, will die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) nun weitere Model S Besitzer befragen, ob sie auch solche Probleme mit ihrem Stromer haben.

Das könnte schwerer sein, als bei anderen Autobauern. Denn die NHTSA beklagt, dass Tesla seine Kunden dazu aufgefordert hat einen Geheimhaltungsvertrag zu unterschreiben. Der besagt angeblich, dass sie keine Informationen über technische Defekte ihrer Fahrzeuge an die Behörden weiter leiten dürfen. Der Elektroauto-Hersteller habe jedoch der NHTSA versichert, dass es keine Pläne gebe, die Kunden davon abzuhalten, wichtige Informationen weiter zu geben.

Am Ende der Untersuchung könnte möglicherweise eine Rückrufaktion stehen. Voraussetzung: Die Behörde findet ausreichend Hinweise, dass es sich um einen produktionsbedingten beziehungsweise sicherheitskritischen Defekt handelt.

Es wäre nicht das erste Mal, dass der kalifornische Elektroauto-Hersteller aus Palo Alto seine Fahrzeuge in die Werkstätten beordern muss. Bereits Ende 2015 wurden 90.000 Model S zurückgerufen. Probleme mit den vorderen Sitzgurten waren damals der Auslöser. Bis dahinblieb der kalifornische Autohersteller von Rückrufaktionen stets verschont, denn die meisten Fehler wurden bislang mit einem Software-Update behoben.

  • Tesla will den Erfolg des luxuriösen Model S in der kleineren Mittelklasse wiederholen. Ende 2017 soll der Konkurrent für BMW 3er, Mercedes C-Klasse und Audi A4 auf den Markt kommen – natürlich rein elektrisch.- alle Bilder: Tesla

    Tesla will den Erfolg des luxuriösen Model S in der kleineren Mittelklasse wiederholen. Ende 2017 soll der Konkurrent für BMW 3er, Mercedes C-Klasse und Audi A4 auf den Markt kommen – natürlich rein elektrisch.- alle Bilder: Tesla

  • Optisch orientiert sich das Model 3 weitgehend am Model S, ist jedoch etwas höher und deutlich kürzer.

    Optisch orientiert sich das Model 3 weitgehend am Model S, ist jedoch etwas höher und deutlich kürzer.

  • Ein überdimensionales Glasdach zieht sich von der Windschutzscheibe bis in die Heckklappe. Wahlweise gibt es Hinterrad- oder Allradantrieb.

    Ein überdimensionales Glasdach zieht sich von der Windschutzscheibe bis in die Heckklappe. Wahlweise gibt es Hinterrad- oder Allradantrieb.

  • Da sich das Akkupaket im Unterboden des Fahrzeugs befindet, lässt sich Gepäck vorne und hinten einladen.

    Da sich das Akkupaket im Unterboden des Fahrzeugs befindet, lässt sich Gepäck vorne und hinten einladen.

  • Zu den Leistungsdaten hält sich Tesla noch bedeckt. Bekannt ist: Den Spurt 0 auf Tempo 100 soll das amerikanische Elektromobil in weniger als sechs Sekunden schaffen.

    Zu den Leistungsdaten hält sich Tesla noch bedeckt. Bekannt ist: Den Spurt 0 auf Tempo 100 soll das amerikanische Elektromobil in weniger als sechs Sekunden schaffen.

  • Preislich soll das Model 3 von Tesla bei 35.000 Dollar, umgerechnet knapp 32.000 Euro, starten. Damit wäre die Mittelklasselimousine sogar noch günstiger als der jüngst vorgestellte elektrische Chevrolet Bolt, der für 37.000 Dollar eine rein elektrische Reichweite von 320 Kilometern in Aussicht stellt.

    Preislich soll das Model 3 von Tesla bei 35.000 Dollar, umgerechnet knapp 32.000 Euro, starten. Damit wäre die Mittelklasselimousine sogar noch günstiger als der jüngst vorgestellte elektrische Chevrolet Bolt, der für 37.000 Dollar eine rein elektrische Reichweite von 320 Kilometern in Aussicht stellt.