BMW 3er E46

Wie BMW betont, handelt es sich beim jetzt erfolgten Aufruf der US-Behörde in Sachen Airbags nicht um einen neuen Rückruf, sondern um eine Aufforderung an die Fahrer, die Autos in die Werkstätten zu bringen. Darunter auch die Halter des Vorvorgängers des aktuellen Dreiers. Bild: BMW

Vielmehr gehe es um eine dringende Erinnerung der Behörde an die Halter, nun endlich auf bereits erfolgte Rückrufe zu reagieren und die Autos in die Werkstätten zu bringen.

Der japanische Zulieferer verschreckt mit fehlerhaften Airbags seit Jahren die Autoszene. Seit 2008 mussten über 16 Millionen Fahrzeuge von mehr als einem halben Dutzend Hersteller zurück gerufen werden, weil Airbags während des Entfaltens platzen können oder sich gar nicht erst öffnen. In der Rückrufwelle 2013 und 2014 waren insgesamt rund 4,7 Millionen Fahrzeuge betroffen. Am dicksten erwischt hat es die japanischen Hersteller Honda (2,8 Millionen zurückgerufene Fahrzeugen), Toyota (778.200 Fahrzeuge) und Nissan (437.000 Fahrzeuge). Mit vorne dabei in der Liste der Airbag-Geschädigten in Nordamerika rangiert auch BMW mit 570.000 Fahrzeugen. Im Zusammenhang mit dem Airbag-Problem hat BMW weltweit 1,6 Millionen Fahrzeuge zurück gerufen, betroffen war hauptsächlich der E46, das Vorvorgängermodell der aktuellen 3er-Reihe.
gb/fv