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Gerüstet für den Wettbewerb mit Uber & Co: BMW und Daimler legen ihre Mobilitätsdienste zusammen, um sich die Kosten zu teilen und schneller zu wachsen - und um nicht eines Tages von Fahrdienst-Plattformen wie Uber zu reinen Zulieferern degradiert zu werden. Bild: Car2go

Nach der EU-Kommission hat auch das US-Kartellamt die Fusion der Carsharing- und Fahrdienste von BMW und Daimler genehmigt, teilten die beiden Autobauer am Mittwoch (20. Dezember 2018) mit. Das neue Unternehmen mit Sitz in Berlin soll die Carsharing-Flotten von Car2go und DriveNow mit rund 20.000 Mietautos bündeln.

Vollzogen werden soll die Fusion Ende Januar 2019, die nächsten Schritte will das neue Unternehmen anschließend im Laufe des ersten Quartals 2019 bekannt geben. Die Ankündigung hatte sich leicht verzögert, da die Genehmigung der US-Behörden länger dauerte als erwartet.

Zu der neuen Firma gehören auch die Buchungsplattformen Moovel und ReachNow, die Vermittlungs-Apps MyTaxi, Chauffeur Privé, Clever Taxi und Beat, die Parkplatz-Dienste ParkNow und Parkmobile sowie die Elektroauto-Ladedienste ChargeNow und Digital Charging Solutions.

Die Dienste von Daimler und BMW haben zusammen etwa 40 Millionen Kunden, vor allem in Europa. Die beiden Autohersteller legen ihre Mobilitätsdienste zusammen, um sich die Kosten zu teilen und schneller zu wachsen - und um nicht eines Tages von Fahrdienst-Plattformen wie Uber oder Didi Chuxing in China zu reinen Zulieferern degradiert zu werden.