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„Sie sollten dort verdammt noch mal schnell eine neue Fabrik eröffnen“, sagte Trump dem Wall Street Journal. Trump sagte dem US-Finanzblatt auch, er habe GM-Chefin Barra aufgefordert, die Autoproduktion in China zu stoppen. Bild: Trump/Facebook

US-Präsident Donald Trump hat General Motors (GM) wegen massiver Stellenstreichungen kritisiert und mit Konsequenzen gedroht. „Sie sollten dort verdammt noch mal schnell eine neue Fabrik eröffnen“, sagte Trump dem Wall Street Journal am Montag (26. November 2018) zu einer geplanten Werksschließung im Bundesstaat Ohio. Er habe GM-Chefin Mary Barra bei einem Gespräch am Sonntagabend mitgeteilt, wenn die Fabrik dauerhaft geschlossen bleibe, habe sie „ein Problem“.

Trump sagte dem US-Finanzblatt auch, er habe Barra aufgefordert, die Autoproduktion in China zu stoppen. Vor Reportern in Washington erklärte Trump, die USA hätten viel für GM getan und man sei in der Lage, großen Druck auf den Konzern auszuüben. Der größte US-Autobauer hatte verkündet, die Produktion im Heimatmarkt zu drosseln und deshalb massiv Personal entlassen und einige Fertigungsstätten schließen zu wollen. Als Hauptgründe gelten der schwächelnde US-Absatz bei kleineren Pkw sowie gestiegene Materialkosten.