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Die US-Regierung will noch in dieser Woche bei General Motors komplett ausgestiegen sein. - Bild: dpa

Das Finanzministerium könnte seine restlichen 31,1 Millionen Aktien des Autobauers noch im Laufe dieser Woche verkaufen, wie mit der Sache vertraute Personen sagten. Die Regierung hatte ihren Ausstieg vor Jahresende im November angekündigt.

Die US-Regierung hatte GM 2009 im Zuge einer staatlichen Rettungsaktion übernommen. Nach der Verstaatlichung hatte sie einen Teil der Anteile Ende 2010 wieder an die Börse gebracht. Dank der Rettungsaktion blieben zahlreiche Arbeitsplätze erhalten und in den Jahren 2009 und 2010 flossen mehrere Milliarden US-Dollar an Steuern in die Staatskasse, wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Center for Automotive Research hervorgeht.

GMs Nordamerika-Chef Mark Reuss erwartet, dass der Autobauer nach dem Ausstieg des Staates neue Kunden gewinnen kann, vor allem mit seinen Pickup-Trucks. “Das wird ein stolzer Tag, wenn es vorbei ist”, sagte er am Montag am Rande einer Veranstaltung in Michigan.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke