BMW 3er E46

Aufgrund von Problemen mit Takata-Airbags musste auch BMW in der Vergangenheit bereits Autos zurückrufeb. Jetzt sind die Bayern beim neuen Massenrückruf in Nordamerika mit über 500.000 Fahrzeugen dabei. Bild: BMW

Ein in dieser Dimension und in dieser Eindringlichkeit veröffentlichten Rückruf gibt es auch in den US selten: Am Montagabend (Ortszeit) gab die US-Aufsichtsbehörde NHTSA eine dringende Warnung wegen defekter Airbags des japanischen Zulieferers Takata heraus. Nach aktuellem Sachstand sollen über 4,7 Millionen Fahrzeuge von sechs Autoherstellern betroffen sein. Am dicksten erwischt hat es Honda mit 2,8 Millionen Fahrzeugen, vor Toyota mit 778.200 Fahrzeugen, BMW (570.000 Autos), Nissan (437.000 Autos) General Motors (133.000 Autos) und Mazda (18.000 Autos).

Die Probleme mit Takata sind inzwischen berüchtigt: Der Fahrer-Airbag kann während des Entfaltens platzen oder sich gar nicht erst öffnen. Vor allem japanische Autobauer haben deshalb schon in der Vergangenheit millionenfach Autos zurück gerufen. Auch BMW war bereits betroffen.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern Takata Rückrufe

Frank Volk