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Das US-Finanzministerium beschleunigt den Ausstieg aus General Motors und wollen nun weitere 30 Millionen GM-Aktien verkaufen. - Bild: dpa

Das teilte die Behörde mit. Die USA mussten den Detroiter Konzern auf dem Höhepunkt der Finanzkrise mit Staatsgeldern retten.

Das öffentliche Angebot der Papiere wird einhergehen mit GMs Wiederaufstieg in den S&P-500-Index zum Handelsschluss am Donnerstag. Insgesamt werden 50 Millionen Aktien angeboten, da auch der Gewerkschaftsfonds United Auto Workers Retiree Medical Benefits Trust 20 Millionen Aktien loswerden will.

Verkauf der GM-Aktien “könnte der Aktie Schub geben”

Anlässlich des S&P-500-Wiederaufstiegs schrieb Autoanalyst Brian Johnson von Barclays Capital, ein Verkauf “könnte der Aktie Schub geben”. Er verwies auf die Investoren, deren Vertrauen in die Aktie bei einem beschleunigten Ausstieg des Finanzministeriums steigen könnte.

Die Steuerzahler haben insgesamt rund 50 Milliarden Dollar in General Motors investiert. Ein Teil des Regierungsbeteiligung hat das Finanzministerium schon 2010 wieder verkauft, als der Autokonzern an die Börse zurückkehrte. GM selbst hat dieses Jahr dann eine weitere Tranche selbst zurückgekauft. Im Januar hatten Ministeriumsvertreter gesagt, dass die Regierung ihre verbliebenen Anteile über die nächsten 12 bis 15 Monaten losschlagen wollte. Seinerzeit hielt die US-Regierung rund 300 Millionen GM-Aktien.

Bis zum 11. April, als es die bislang letzte öffentliche Mitteilung des Finanzministeriums dazu gab, hat die Regierung weitere 58,4 Millionen Aktien verkauft, was ihren Anteil auf zuletzt 241,7 Millionen Aktien reduziert hat.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke