Der Streit hatte im Jahr 2011 begonnen, als China damit begann, Zölle in Höhe von bis zu 21,5

Der Streit hatte im Jahr 2011 begonnen, als China damit begann, Zölle in Höhe von bis zu 21,5 Prozent auf bestimmte, in den USA gefertigte Autos zu erheben. Das geht aus Dokumenten hervor, die die USA 2012 bei der Welthandelsorganisation einreichten. Bild: kanonsky - Fotolia.com

Peking habe die Maßnahme damit begründet, dass die USA ihre Autoindustrie illegal subventioniert und die Autos auf dem chinesischen Markt zu Billigpreisen angeboten haben. Die Zölle galten für größere in den USA produzierten Fahrzeuge. Betroffen waren laut den Dokumenten nicht nur die US-Hersteller General Motors, Ford und Chrysler, sondern auch die Daimler-Tochter Mercedes Benz, BMW und Honda.
Eine Sprecherin von Ford sagte, der Konzern habe im fraglichen Zeitraum keine Fahrzeuge aus den USA nach China exportiert. Zudem habe Ford während der Finanzkrise keine staatliche Hilfe bekommen.
Der Handelsvertreter der Vereinigten Staaten wolle den Sieg am Freitag als großen Erfolg verkünden, sagte eine informierte Person. Die Zölle allerdings gibt es schon nicht mehr, China hat die Maßnahme im Dezember auslaufen lassen.

Dennoch dürfte die Regierung von Barack Obama das Ergebnis als Erfolg verbuchen, denn die USA verstärken derzeit ihren Druck auf China, was die Handelsbeziehungen angeht. Das US-Justizministerium hat diese Woche chinesische Militärs wegen des Ausspionierens von US-Unternehmen angeklagt.

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Dow Jones/Marina Reindl