Kehrt VW nach 25 Jahren den Rücken: Winfried Vahland. Bild: Skoda

Kehrt VW nach 25 Jahren den Rücken: Winfried Vahland. Bild: Skoda

Wie in der offiziellen Mitteilung zu Vahlands Ausstieg betont wird, stünde der Schritt ausdrücklich nicht in Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen um den Dieselskandal bei Europas größtem Autobauer. Stattdessen werden “unterschiedliche Auffassungen über die Gestaltung der neuen Konzernregion” angeführt. Konsequenz: Vahland tritt seinen Posten in Nordamerika nicht an und verlässt den Autobauer nach 25 Jahren. Damit verliert VW in der Stunde der Krise einen seiner profiliertesten Köpfe. Nach mehreren Schlüsselpositionen im In- und Ausland übernahm er 2005 die Konzernverantwortung als Präsident und CEO von Volkswagen in China und trug maßgeblich zur erfolgreichen Neuausrichtung von Volkswagen in China bei. 2010 wurde er zum Vorstandsvorsitzenden von Skoda berufen. Unter seiner Führung setzte die tschechische VW-Tochter die größte Wachstums- und Modelloffensive in der Geschichte der Marke um und positionierte sie nachhaltig als erfolgreiche internationale Volumenmarke.

Vom neuen Vorstandsvorsitzende des Volkswagen Konzerns, Matthias Müller, gab es zum Abschied zwei dürre Sätze: “Prof. Vahland hat sich in den vergangenen 25 Jahren große Verdienste um das Unternehmen erworben. Wir respektieren seine Entscheidung und danken ihm für seine außerordentliche Leistung.”

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fv