VDA-Präsident Matthias Wissmann bei der Ausfuhr ein weiteres Wachstum auf über 4,4 Millionen Fahrzeuge.

VDA-Präsident Matthias Wissmann erwartet bei der Ausfuhr deutscher Pkw ein ein weiteres Wachstum auf über 4,4 Millionen Fahrzeuge: "Auch die Inlandsproduktion, die 2010 um zwölf Prozent auf über 5,5 Millionen Pkw gestiegen war, wird weiter zulegen. Der Pkw-Inlandsmarkt erholt sich, wir rechnen 2011 mit einem Plus von über sechs Prozent auf 3,1 Millionen Neuzulassungen."Im laufenden Jahr erwartet VDA-Präsident Matthias Wissmann bei der Ausfuhr ein weiteres Wachstum auf über 4,4 Millionen Fahrzeuge. "Es geht aufwärts. Auch die Inlandsproduktion, die 2010 um zwölf Prozent auf über 5,5 Millionen Pkw gestiegen war, wird weiter zulegen. Der Pkw-Inlandsmarkt erholt sich, wir rechnen 2011 mit einem Plus von über sechs Prozent auf 3,1 Millionen Neuzulassungen?, erklärte Wissmann auf dem Neujahrsempfang des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) im Berliner ?Meilenwerk?. Davon profitierten auch die Zulieferer. Die steigende Nachfrage im Nutzfahrzeugbereich wirke sich überdies positiv auf das Geschäft bei den Herstellern von Anhängern, Aufbauten und Bussen aus.

Die deutsche Automobilindustrie steuere zwei Drittel zum deutschen Exportüberschuss bei.

Wissmann verwies auf den schweren wirtschaftlichen Einbruch der Jahre 2008 und 2009 und betonte: „Die deutsche Automobilindustrie und die Industrie insgesamt haben nun wieder festen Boden unter den Füßen. Die positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft nach der Krise gründet insbesondere auf unserer starken Industrie und ihren international gefragten Produkten.“ Eine wesentliche Ursache für den Erfolg sei die globale Ausrichtung. 2010 machte der Export rund 46 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung aus.

Wissmann unterstrich: „Der Exportüberschuss der deutschen Automobilindustrie – und zwar von Herstellern wie Zulieferern – repräsentiert zwei Drittel davon. Diese Exportdynamik beflügelt unser Wirtschaftswachstum, generiert Steuereinnahmen und schafft Arbeitsplätze.“

Die deutsche Automobilindustrie sehe allerdings auch die noch vorhandenen Risiken an den Finanz- und Rohstoffmärkten und stelle sich den Herausforderungen der Zukunft. „Die Endlichkeit fossiler Energieträger, der weltweit steigende Energiebedarf und die rasant wachsenden Märkte erfordern hohe Investitionen in neue Technologien. Die deutsche Automobilindustrie ist hier ganz vorn dabei: Sie erbringt mit rund 20 Milliarden Euro mehr als ein Drittel der gesamten industriellen Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen in Deutschland“, so Wissmann.