Fahrzeuge auf einem Parkplatz

Für das Jahr 2021 rechnet der VDA mit einer Erholung im Automarkt. Allerdings werde das Niveau der Zeit vor der Coronakrise noch nicht wieder erreicht.

Allerdings sei das Ausgangsniveau des Vorjahres aufgrund der Corona-Krise besonders niedrig, teilte VDA-Präsidentin Hildegard Müller mit. Rund 2,9 Millionen Autos wurden im vergangenen Jahr in Deutschland zugelassen. 2021 sollen es laut Müller rund 3,15 Millionen Pkw sein. Vom Vorkrisen-Niveau wären solche Zahlen allerdings weit entfernt. Im Jahr 2019 hatte es 3,6 Millionen Neuzulassungen gegeben.

"Wir gehen davon aus, dass das zweite Halbjahr 2021 eine Besserung bringen wird, wenn die Fortschritte beim Impfen so groß sind, dass die Pandemie im Alltag spürbar eingedämmt werden kann", sagte Müller.

Der VDA gab am Dienstag einen Ausblick auf die bestimmenden Themen des laufenden Jahres. Neben der Corona-Krise seien das auch die Klimaziele des Landes und der EU. Um diese zu erreichen, brauche es nicht weitere Schließungen und Verbote, sondern technische Innovationen. "Europa braucht diesen Innovationswettbewerb und eine aktive Industriepolitik, um die Klimaziele zu erreichen und gleichzeitig Wachstum und Beschäftigung zu sichern", hieß es.

Müller forderte erneut, das europäische Ladesäulennetz für E-Autos auszubauen und die Erweiterung der EU-Mobilitätsstrategie um synthetische Kraftstoffe und den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur.

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