Wissmann VDA breit

Matthias Wissmann: "Der gesamte US-Markt werde 2014 voraussichtlich um drei Prozent auf dann knapp 16 Millionen Einheiten zulegen." - Bild: Auto-Reporter.NET

Der gesamte Markt werde 2014 voraussichtlich um drei Prozent auf dann knapp 16 Millionen verkaufte Pkw und leichte Nutzfahrzeuge zulegen, die Marke vielleicht sogar übertreffen, sagte Verbandschef Matthias Wissmann am Rande der Automesse in Detroit. Als Produktionsstandort werden die Vereinigten Staaten immer wichtiger.

Die wirtschaftlichen Rahmendaten seien nach wie vor intakt, begründete Wissmann seinen Optimismus mit Blick auf das Jahr 2014. “Sowohl der Arbeitsmarkt als auch der Immobilienmarkt sind auf Erholungskurs. Diese beiden wichtigen Faktoren entlasten den Konsumenten und bilden eine gute Basis für weiteres Wachstum”.

Deutsche Autobauer wollen in den Staaten “deutlich zulegen”

Die deutschen Hersteller hätten sich vorgenommen, auch in diesem Jahr deutlich zuzulegen, sagte Wissmann. Der US-Markt war 2013 mit einem Plus von acht Prozent einer der globalen Wachstumstreiber und sorgte gemeinsam mit dem chinesischen Markt dafür, dass die weltweite Autonachfrage anstieg. Die Verkäufe der deutschen Hersteller in den Vereinigten Staaten legten insgesamt um fünf Prozent auf 1,33 Millionen zu.

2014 sei es das Ziel der deutschen Industrie, 2014 mindestens wie der Gesamtmarkt zu wachsen. Vor allem die deutschen Premiumautobauer hätten gute Chancen, ihre Marktanteile zu steigern, sagte Wissmann.

Trend zur stärkeren Vor-Ort-Produktion

Der VDA rechnet damit, dass der Trend hin zur stärkeren Vor-Ort-Produktion in den USA anhalten wird. Alles spreche dafür, sagte Wissmann. Seit dem Jahr 2010 haben die deutschen Autobauer ihre Produktion in den Vereinigten Staaten auf 625.000 Einheiten im Jahr 2013 mehr als verdoppelt. Aber auch für den Standort Deutschland sei der US-Markt wichtig, sagte Wissmann. Schließlich werde jedes zweite in den USA verkaufte Auto in der Bundesrepublik produziert.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke