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Auch die Marktdurchdringung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben werde einen entscheidenden Beitrag zur weiteren Einsparung von CO2 leisten. Verkehrsminister Scheuer hatte Überlegungen zu Tempolimits und höheren Dieselsteuern ebenfalls bereits zurückgewiesen. Bild: BMVI

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) lehnt ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen ab. Dies wäre reine Symbolpolitik ohne einen signifikanten Effekt für die Verkehrssicherheit oder den Klimaschutz, erklärte der VDA am Montag (21. Januar 2019) in Berlin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Berechnungen zeigten, dass ein solches Tempolimit national mit Einsparungen beim Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxid (CO2) von weniger als einem Prozent verbunden wäre. "Es gibt geeignetere Maßnahmen für den Klimaschutz als ein generelles Tempolimit auf Autobahnen", so der VDA. Ein wichtiger Hebel sei die Digitalisierung des Straßenverkehrs. "Durch die Vernetzung von Fahrzeugen untereinander und mit der Infrastruktur kann der Verkehrsfluss verstetigt und Staus vermieden werden."

Auch die Marktdurchdringung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben werde einen entscheidenden Beitrag zur weiteren Einsparung von CO2 leisten. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte Überlegungen innerhalb einer Regierungskommission zu Tempolimits und höheren Dieselsteuern ebenfalls bereits zurückgewiesen. Dies sei "gegen jeden Menschenverstand" gerichtet. Das Umweltministerium dagegen wollte keine Bewertung vornehmen. Man wolle die Kommission in Ruhe arbeiten lassen, sagte ein Sprecher.

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