VW Wolfsburg: Montage des Golf

Volkswagen: Bei der Kernmarke VW stimmt die Rendite nicht, jetzt muss gespart werden. Bild: Volkswagen

Laut der “Strategie 2018″ ist es das Ziel des Volkswagen Konzerns bis zum Jahr 2018 eine operative Marge von 8 Prozent zu erwirtschaften. Davon sind die Niedersachsen laut der Unternehmensberatung Arthur D. Little aber noch ein Stück entfernt ? im Gegensatz zu den asiatischen Autobauern.

Hyundai-Kia liegt konstant im Bereich der 8 Prozent-Marge. Toyota kann sogar eine EBIT-Marge von 10 Prozent vorweisen. Die Japaner profitieren dabei von den Wechselkursentwicklungen und Erfolgen im USA-Geschäft. Premiumhersteller wie Mercedes und BMW können im zweiten Quartal 2014 eine hohe EBIT-Marge vorweisen. Begünstigt werden die aktuellen Ergebnisse durch höherwertige Modell-Mixe und lukrativere Preisgestaltung. Für Daimler ist es mit 7,9 Prozent sogar die höchste EBIT-Marge seit dem zweiten Quartal 2012. BMW kann mit einer EBIT-Marge von 11,7 Prozent den Stuttgarter Konkurrenten sogar noch überbieten.

GM in der Krise

General Motors hingegen steckt mit dem dritten negativen Ergebnis im Automotive-Sektor in Folge (-1,9 Prozent) in der Krise, so die Experten der Unternehmensberatung Arthur D. Little. Hohe Kosten für Rückrufe in den USA sind zwar Altlasten älterer Modelle, sie haben aber großen Einfluss auf die momentane Situation des US-Autobauers. Auch das Europageschäft, seit Juli gesteuert durch die neu gegründete Opel Group, bleibt nach wie vor unprofitabel. Allerdings will GM nach Plänen des Managements in Europa zur Mitte des Jahrzehnts schwarze Zahlen schreiben.

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Gabriel Pankow / Quelle: Arthur D. Little