Unterzeichnung eines MOU von Volkswagen in Ghana

Thomas Schaefer (links), damals Leiter der Volkswagen Sub-Sahara-Region, und Alan Kyerenmaten, seinerzeit Minister für Handel und Industrie in Ghana, unterzeichneten bereits 2018 eine Absichtserklärung zur Errichtung des nun eröffneten Montagewerks sowie der Entwicklung neuer Mobilitätslösungen in Ghana. Bild: Volkswagen

| von Werner Beutnagel

Die weiteren Standorte befinden sich in Südafrika, Kenia, Nigeria und Ruanda. Den Zuschlag für den Montagevertrag in der ersten Projektphase hat Universal Motors Limited erhalten – ein Unternehmen, das seit 2005 als Volkswagen-Importeur tätig ist. Das Werk von Universal Motors in Accra verfügt über eine Montage-Kapazität von jährlich bis zu 5.000 Einheiten. Die Montage der Fahrzeuge erfolgt auf SKD-Basis (Semi-Knocked-Down). Die Modelle, die in Ghana montiert werden, sind Tiguan, Teramont, Passat, Polo und Amarok.

Um die Automobilproduktion in Ghana zu fördern, wurde seitens der örtlichen Regierung mit der Ghana Automotive Development Policy (GADP) der Automobilsektor reformiert und ausgebaut. Unter die neue Direktive fällt auch die Gründung von Volkswagen Ghana, das als erstes Automobilunternehmen unter der GADP registriert wurde. CEO der hundertprozentigen Volkswagen-Tochter ist Jeffrey J. Oppong Peprah. Volkswagen Ghana wird für den Import der zerlegten Fahrzeuge (SKD-Kits) sowie von FBU-Fahrzeugen (Fully Built Up) verantwortlich sein.

Im Rahmen seiner Markenstrategie Transform 2025+ stärkt Volkswagen die Region und konzentriert sich auf neue aufstrebende Märkte. Der Sub-Sahara-Sektor spielt dabei laut dem OEM eine zunehmend wichtige Rolle. Obwohl der afrikanische Automobilmarkt derzeit vergleichsweise klein ist, könnte sich die Region künftig zu einem Wachstumsmarkt entwickeln.

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