Jonathan Browning

VW-Manager Jonathan Browning, zuständig für das US-Geschäft. - Bild: VW

Noch ambitionierter sind die Ziele bis 2018.

Der Wolfsburger Konzern stützt seine Prognose auf hohe Investitionen seiner 580 US-Händler sowie das neue Werk in Tennessee. Die Volkswagen AG habe ihre Fahrzeuge auf den Geschmack der Amerikaner zugeschnitten, sagte der für das US-Geschäft zuständige VW-Manager Jonathan Browning am Mittwoch.

Er gehe von einer schnellen Zunahme des Absatzes in den kommenden Jahren aus. 2010 hat Volkswagen in den USA 256.830 Fahrzeuge verkauft, 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Mit in etwa der gleichen Zunahme rechne er auch für dieses Jahr, sagte Browning laut Redetext für einen Vortrag beim Chicago Economic Club. Die Händler würden sich “aggressiv” auf umfangreichere Verkäufe vorbereiten.

Bis 2018 will der DAX-Konzern in den USA 800.000 Fahrzeuge verkaufen. Für die Marke Audi hat sich VW in acht Jahren einen Jahresabsatz von 200.000 Einheiten vorgenommen, fast doppelt so viele wie noch 2010. Hauptkonkurrenten von VW sind der koreanische Hersteller Hyundai sowie die japanischen Produzenten Toyota und Honda.

Anders als der Rest der Branche hat VW während der Rezession in den USA eine Milliarde US-Dollar in den Bau eines Werks in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee investiert. Dort können jährlich 150.000 Autos gebaut werden.

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