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Die chinesische Regierung hatte die Subventionen für Autos mit kleinerem Hubraum Ende 2016 deutlich gekürzt, die Folgen werden nun auch für VW spürbar. Bild: ks

Weltweit gingen die Auslieferungen an Kunden im Januar im Jahresvergleich um 4,9 Prozent auf 495 900 Fahrzeuge zurück, wie das Unternehmen am Freitag (17. Februar) in Wolfsburg mitteilte.

Grund war dem Konzern zufolge vor allem ein Sondereffekt im größten Markt China: Die dortige Regierung hatte die Subventionen für Autos mit kleinerem Hubraum Ende 2016 deutlich gekürzt. Zudem gab es wegen des chinesischen Neujahrsfestes diesmal einen Verkaufstag weniger - insgesamt fielen die Verkäufe in dem Land um fast 12 Prozent. Im Heimatmarkt Deutschland gingen 5,1 Prozent weniger Autos an die Kunden. Besser lief es wie schon bekannt in den USA, aber auch im sonstigen Europa und in Südamerika.

Im Vergleich zur Volkswagen-Konzernschwester Audi war der Rückgang aber weniger dramatisch: Die Ingolstädter hatten im Januar in China einen Einbruch um satte 35 Prozent zu verzeichnen, insgesamt fiel der Absatz um 13,5 Prozent. Unter die Räder kam auch eine ganze Reihe von Volumenherstellern. Kia büßte 40 Prozent ein, bei Hyundai sieht es ähnlich aus. Ganz schwache Zahlen kamen am Mittwoch (6. Februar) von GM (-24%) und Ford (-39%)