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Im vergangenen Monat lieferte Europas größter Autokonzern 848 500 Neuwagen aus und damit gut acht Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Seit Jahresbeginn brachten die Wolfsburger 3,25 Millionen Autos auf die Straße – ein Plus von mehr als sechs Prozent.

Doch während der Dax-Konzern vor allem auf dem Heimatkontinent und auf dem weltgrößten Markt China zulegen konnten, sieht es jenseits des Atlantik gar nicht rosig aus: Sowohl in den USA als auch in Brasilien als den beiden größten amerikanischen Märkten wurde Volkswagen deutlich weniger Autos los als in den ersten vier Monaten 2013. In Südamerika brachen die Auslieferungen sogar um mehr als ein Fünftel ein.

Die Marken des Konzerns verkauften in Gesamteuropa damit in den ersten vier Monaten 1,3 Millionen Fahrzeuge, ein Plus von 8 Prozent. In der Region Nordamerika verkaufte der Konzern von Januar bis April mit 271.800 Fahrzeugen knapp 3 Prozent weniger. Dabei gingen die Auslieferungen in die USA um knapp 5 Prozent auf 184.300 Fahrzeuge zurück. In Südamerika verringerten sich die Verkäufe im gleichen Zeitraum um mehr als 21 Proezent auf 230.300 Einheiten.

Die Marken im einzelnen

Die Marke Volkswagen Pkw verkaufte von Januar bis April weltweit 1,99 (1,91; +4,6 Prozent) Millionen Fahrzeuge. Positiv entwickelte sich die Marke dabei mit 993.400 (855.100; +16,2 Prozent) Auslieferungen in der Region Asien-Pazifik und in Gesamteuropa, wo Volkswagen Pkw 567.800 (545.300; +4,1 Prozent) Fahrzeuge an Kunden übergab.

Audi lieferte per April weltweit 561.900 (503.000; +11,7 Prozent) Fahrzeuge an Kunden aus. Positiv entwickelten sich die Auslieferungen der Premiummarke aus Ingolstadt dabei im Raum Asien-Pazifik, wo 203.000 (169.500; +19,7 Prozent) Modelle an Kunden übergeben wurden. In der Region Nordamerika lieferte Audi im gleichen Zeitraum 61.700 (57.400) Fahrzeuge aus und erreichte damit ein Plus von 7,5 Prozent.

Der Sportwagenhersteller Porsche übergab von Januar bis April insgesamt 55.000 (52.200) Fahrzeuge an Kunden und verzeichnete damit 5,2 Prozent mehr Auslieferungen als im Vorjahreszeitraum. Zulegen konnte die Marke vor allem im Raum Asien-Pazifik, wo 17.700 (15.700; +12,3 Prozent) Einheiten an Kunden übergeben wurden.

?KODA lieferte in den ersten vier Monaten des Jahres 336.800 (298.000) Fahrzeuge aus und legte damit um 13,0 Prozent zu. Der tschechische Automobilhersteller verkaufte vor allem in Gesamteuropa mehr Fahrzeuge als vor Jahresfrist und lieferte hier 230.200 (195.500) Fahrzeuge an Kunden aus, was einer Steigerung von 17,8 Prozent entspricht.

SEAT verkaufte per April weltweit 127.400 (117.100; +8,8 Prozent) Fahrzeuge und konnte damit seine positive Entwicklung weiter fortsetzen. Vor allem in der Region Zentral- und Osteuropa stiegen die Auslieferungen deutlich auf 8.000 (4.400; +82,2 Prozent) Fahrzeuge. Ebenfalls zulegen konnte SEAT in Deutschland, wo das Unternehmen 26.500 (23.700; +11,7 Prozent) Einheiten verkaufte.

dpa-AFX / Volkswagen / Andreas Karius