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Weniger VW-Autoverkäufe wegen WLTP: Im Vorjahresvergleich fiel die Zahl der Auslieferungen um 10 Prozent auf insgesamt 846.300 Fahrzeuge weltweit. Besonders stark waren die Verluste in Deutschland (minus 23,2 Prozent auf 79.400 Autos) und Westeuropa (minus 19,3 Prozent auf 229.300 Autos). Bild: VW

Wegen der Umstellung auf das neue Abgas-Prüfverfahren WLTP (Worldwide Harmonised Light-Duty Vehicles Test Procedure) hat der Volkswagen-Konzern auch im Oktober weniger Autos verkauft. Im Vorjahresvergleich fiel die Zahl der Auslieferungen um 10 % auf insgesamt 846.300 Fahrzeuge weltweit, wie das Unternehmen am Montag (19. November 2018) in Wolfsburg mitteilte. Besonders stark waren die Verluste in Deutschland (minus 23,2 % auf 79.400 Autos) und Westeuropa (minus 19,3 % auf 229.300 Autos). In Südamerika steigerte VW  unterdessen seine Verkäufe um 19,8 % auf 54.500 Wagen.

Bereits im September hatte das Unternehmen Einbußen hinnehmen müssen - mit minus 18,3 % allerdings deutlich stärker als zuletzt. "Beim Thema WLTP-Umstellung haben wir die Talsohle in Europa durchschritten", sagte Konzern-Vertriebschef Christian Dahlheim. Für die kommenden Monate rechne das Unternehmen mit einer weiteren positiven Entwicklung. "Für das Gesamtjahr erwarten wir ein Auslieferungsergebnis, das leicht über dem Vorjahr liegt."

In der EU gilt ab dem 1. September der neue Abgas- und Verbrauchs-Prüfstandard WLTP  Ab dann darf kein Auto mit der alten Prüfnorm NEFZ mehr verkauft werden. Insbesondere die Kernmarke VW Pkw hadert mit den neuen Verfahren, weil hunderte Getriebe-Motor-Kombinationen neu zugelassen werden müssen.