Christian Klingler

Christian Klingler: "Volkswagen konnte trotz der schwierigen Marktbedingungen in Europa zufriedenstellend ins neue Jahr starten." - Bild: VW

Das waren 17,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie der Konzern am Dienstag in Wolfsburg mitteilte.

Die Verkaufssituation in Gesamteuropa gestaltet sich weiterhin schwierig. Hier gingen die Auslieferungen im ersten Monat des Jahres auf 116.900 (125.500; -6,8 Prozent) Fahrzeuge zurück. Ausschlaggebend für diesen Rückgang war die weiterhin angespannte Situation in Westeuropa (ohne Deutschland), wo sich die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,3 Prozent auf 60.600 (69.100) Einheiten verringerten. Auch in Deutschland konnte sich Volkswagen der Entwicklung des Gesamtmarktes (rund -9 Prozent) nicht ganz entziehen und verkaufte 38.100 (39.600; -3,9 Prozent) Fahrzeuge.

Zulegen konnte das Unternehmen hingegen in der Region Zentral- und Osteuropa: 18.200 (16.800; +8,8 Prozent) Kunden übernahmen hier einen neuen Volkswagen Pkw. Im Einzelmarkt Russland steigerte Volkswagen seine Auslieferungen auf 10.000 (9.300; +7,2 Prozent) Fahrzeuge.

Nordamerika und Asien gleichen Schwäche in Europa aus

Positiver gestalteten sich die Verkäufe außerhalb von Europa. In der Region Nordamerika steigerte Volkswagen Pkw seine Auslieferungen auf 43.800 (39.600; +10,6 Prozent) Einheiten. Im größten Einzelmarkt der Region, den USA, lieferte die Marke 29.000 (27.200) Fahrzeuge an Kunden aus und erreichte damit ein Plus von 6,7 Prozent. In der Region Südamerika verkaufte Volkswagen Pkw 63.100 (64.300; -2,0 Prozent) Fahrzeuge, wovon 46.100 (43.800; +5,1 Prozent) Einheiten auf Brasilien entfielen.

Einen deutlichen Zuwachs der Auslieferungen um 43,7 Prozent auf 251.100 (174.700) Fahrzeuge verzeichnete die Marke im Januar in der Region Asien-Pazifik. Davon entfielen 235.000 (159.900; +47,0 Prozent) verkaufte Einheiten auf China (inkl. Hongkong) als größten Einzelmarkt der Region. Hier hat sich das Chinese New Year wieder in den Februar verschoben. Durch diesen Sondereffekt fielen die Auslieferungen im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich höher aus, während mit einem Rückgang im Februar zu rechnen ist. In Indien lieferte Volkswagen Pkw im Januar 4.600 (5.800; -19,9 Prozent) Fahrzeuge aus.

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VW/Guido Kruschke