Ferdinand Piech

Ferdinand Piech hat die IT-Sicherheit bei VW zur Chefsache erklärt. - Bild: dpa

Es gebe gravierende Sicherheitslücken im konzerneigenen Computersystem, berichtet die “Financial Times Deutschland” am heutigen Donnerstag. Eine interne Untersuchung von Experten der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) habe offengelegt, dass sensible Firmengeheimnisse leicht abgefischt werden könnten.

Chefsache IT-Sicherheit

“VW ist bereits dabei, diese Löcher zu stopfen”, sagte ein Insider dem Blatt. Der Autobauer wolle in den kommenden Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in eine besser geschützte Informationstechnologie investieren, hieß es. Ein Unternehmenssprecher sagte am Donnerstag auf Anfrage: “Generell arbeitet das Unternehmen im Bereich der IT-Sicherheit mit Standards, die in einem laufenden Prozess ständig auf den höchsten Stand gebracht werden, um die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit zu sichern.” Zu Einzelheiten wollte er sich nicht äußern.

Aufsichtsratschef Ferdinand Piech habe die IT-Sicherheit bei VW zur Chefsache erklärt, schreibt die “FTD” weiter. Bislang habe es aber noch keinen Übergriff auf das Datensystem der Wolfsburger gegeben. Der japanische Elektrokonzern Sony war Ende April einer Hackerattacke ausgesetzt.

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dpa-AFX/Guido Kruschke