Deutsche Börse Frankfurt

VW hat mit 90 Prozent die nötige Mehrheit aller Scania-Aktien und will das Unternehmen von der Börse nehmen. Bild: Deutsche Börse

Europas größter Autobauer habe knapp 10,5 Millionen Vorzugsaktien zum Stückpreis von 191 Euro losgeschlagen, teilte der Konzern am Mittwoch in Wolfsburg mit. Ein Konsortium aus vier internationalen Großbanken – darunter die Deutsche Bank – habe alle Anteilsscheine bei institutionellen Anlegern platziert. Kurz nach Handelsbeginn lagen die Papiere von VW an der Frankfurter Börse 1,15 Prozent im Minus.

VW hatte Mitte Mai die Kontrolle über die notwendige Mehrheit von 90 Prozent aller Scania-Aktien erhalten und kann den Lkw-Bauer damit von der Börse nehmen. Für die Komplettübernahme der schwedischen Tochter hatte der Konzern Ende Februar rund 6,7 Milliarden Euro veranschlagt und schon damals die Ausgabe neuer Aktien im Wert von zwei Milliarden Euro in Aussicht gestellt, um das Geschäft zu stemmen.

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dpa / Gabriel Pankow