siemens vw ruanda

Bei der Vorstellung des Projekts ‚Moving Rwanda’ mit dabei waren auch Sabine Dall’Omo, CEO Siemens für Südafrika und Ost-Afrika; Soraya Hakuziyaremye, ruandische Ministern für Handel und Industrie; Edouard Ngirente, Premierminister der Repupblik Ruanda; Thomas Schäfer, Chef der Subsahara-Region und des Standorts Südafrika und Michaella Rugwizangoga, CEO von Volkswagen Mobility Solutions Rwanda. Bild: VW

Mit einer Flotte von E-Golfs startet Volkswagen sein erstes E-Mobilitäts-Projekt in Afrika. Bei der Vorstellung des Projekts ‚Moving Rwanda’ am Dienstag (29. Oktober 2019) in Ruandas Hauptstadt Kigali betonte Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU), der auch VW-Aufsichtsratsmitglied ist: „Volkswagen zeigt mit seinem Engagement in Ostafrika echten Pioniergeist.“ Der afrikanische Staat sei ideal für den Start in die E-Mobilität. „Ruanda ist ein aufstrebender, dynamischer Staat, der wirtschaftliches Wachstum und Ressourcenschonung konsequent verbindet“, betonte Althusmann, der in Kigali seine Ostafrika-Reise durch Ruanda, Uganda und Kenia antrat.

In Kigali sollen demnächst bis zu 50 E-Golf fahren, die Infrastruktur von stadtweit zunächst 16 Ladesäulen wird von Siemens aufgebaut. Die erste Ladesäule wurde am Dienstag auf dem Gelände der dortigen VW-Montagehalle vorgestellt. Zunächst sollen die Fahrzeuge vom VW-eigenen Mobilitätsdienst genutzt werden. Bei der Präsentation waren zunächst vier Fahrzeuge vom Typ E-Golf zu sehen.

Volkswagen sieht sein Engagement in Ruanda und anderen afrikanischen Staaten als eine Art Türöffner für den geplanten afrikanischen Binnenmarkt mit 1,2 Milliarden Menschen. Als bisher größter Standort der Wolfsburger auf dem Kontinent gilt das Volkswagenwerk nahe der südafrikanischen Hafenstadt Port Elizabeth, wo im Vorjahr 126.463 Fahrzeuge produziert wurden. Fürs laufende Jahr erwartet Volkswagen dort eine Produktion von 162.000 Fahrzeugen. Das Werk baut für den Export wie auch den heimischen Markt diverse Polo-Versionen.