VW Lavida

Produktion "Made in China": Der VW Lavida tritt in China als Mittelklasse-Fahrzeug an. - Bild: VW

Die schrittweise Umstellung der Fakturierungswährung für Fahrzeugexporte nach China von Dollar in chinesische Yuan sei in Vorbereitung, erklärte der DAX-Konzern am Montag auf Anfrage von Dow Jones Newswires.

Eine andere attraktive Möglichkeit, die sich durch die Flexibilisierung ergebe und die Optimierung der Finanzierungsstrukturen ermögliche, sei die Anleihe-Begebung auf Kapitalmärkten außerhalb Chinas in Yuan. Volkswagen hat am Montag als erster globaler Automobilhersteller eine Anleihe in chinesischen Yuan begeben. Die Anleihe hat ein Volumen von 1,5 Milliarden Yuan (RMB) und eine Laufzeit von fünf Jahren. Der Zinssatz liegt bei 2,15 Prozent.

Wechselkursschwankungen spielen für Volkswagen eine wichtige Rolle. Um sich davon unabhängiger zu machen, investieren die Wolfsburger massiv in die Ausweitung der Kapazitäten im Ausland – unter anderem auf dem mittlerweile wichtigsten Markt China. Zudem baut VW ein Werk in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee, um die lokale Wertschöpfung zu steigern und sich besser gegen Dollar-Schwankungen abzusichern.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke