Infotainment im Volvo C40 Recharge.

Volvo widmet seine volle Konzentration den Elektroautos. Bild: Volvo

Der schwedische Automobilhersteller und sein chinesischer Mutterkonzern Geely Holding führen ihre unternehmerischen Aktivitäten im Bereich der Fahrzeugantriebe in einem neuen eigenständigen Unternehmen zusammen. Das Joint Venture mit dem Namen Aurobay soll ein Anbieter hochwertiger, emissionsarmer und kosteneffizienter Antriebslösungen werden, heißt es von Seiten Volvos. Zum Portfolio zählen Verbrennungsmotoren, Getriebe und Hybridlösungen der nächsten Generation. Diese werde das eigenständige Unternehmen auch Marken außerhalb der Geely-Gruppe anbieten.

Wie Volvo mitteilt, verspricht man sich mit diesem Schritt operative, industrielle und finanzielle Synergieeffekte. Aurobay ist zunächst im gemeinschaftlichen Besitz von Volvo Cars und der Geely Holding. Im Zuge der Gründung werde Volvo Cars dann alle Vermögenswerte seiner 100-prozentigen Tochtergesellschaft Powertrain Engineering Sweden, darunter auch das Motorenwerk im schwedischen Skövde, alle zugehörigen Forschungs- und Entwicklungsteams sowie sein Motorenwerk in China und andere relevante Vermögenswerte in das Joint Venture einbringen.

Volvo will sich nur noch auf elektrische Modelle konzentrieren

Durch die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens und der Übertragung der Vermögenswerte könne man sich in den kommenden Jahren ganz der Entwicklung vollelektrischer Autos widmen, heißt es bei Volvo. Bereits 2025 soll die Hälfte des weltweiten Absatzes mit reinen Elektrofahrzeugen erzielt werden, der Rest soll auf Hybride entfallen, deren Antriebsstränge künftig Aurobay liefert. Volvo kündigte bereits im Frühjahr an, sich vom Verbrennungsmotor zu verabschieden und ab 2030 ausschließlich vollelektrische Fahrzeuge zu verkaufen.

Zu den strategischen Zielen des Autoherstellers zählt es, bis zum Jahr 2040 komplett klimaneutral zu arbeiten. Zur Verwirklichung dieses Ziels setzt man stark auf das Thema Recycling. Unter anderem bereitet Volvo bereits Getriebe und Motoren auf, um deren Material besser zu nutzen. Eine weitere Rolle spielt zudem die Weiterverwendung von Batterien aus E-Fahrzeugen, für die das Unternehmen gemeinsam mit Partnern und Zulieferern Lösungen entwickelt. Erst im Juni wurde bekannt, dass Volvo mit dem Volkswagen-Batteriepartner Northvolt ein Gemeinschaftsunternehmen gründen will. Das von beiden Firmen zu gleichen Teilen gehaltene Joint Venture soll 2022 in einem Forschungs- und Entwicklungszentrum seine Arbeit aufnehmen.

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