Volvo S60

Volvo befürchtet eine Gefährdung der amerikanischen Jobs durch die Importzölle. Bild: Volvo

| von Stefan Grundhoff

„Wenn Sie Handelsbeschränkungen und -beschränkungen haben, können wir nicht so viele Arbeitsplätze schaffen, wie wir geplant hatten“, sagt Håkan Samuelsson, CEO von Volvo Cars, „wir wollen exportieren und wenn China und Europa plötzlich sehr hohe Barrieren haben, wäre es unmöglich. Dann müssen sie die Autos dort bauen und dann werden alle Autos teurer.“ Volvo Cars hatte zunächst 500 Millionen US-Dollar für das Werk in South Carolina bereitgestellt und erhöhte die geplante Gesamtinvestition später auf 1,1 Milliarden US-Dollar.

Die Äußerungen des Volvo-CEO passen zur kürzlich getroffenen Gewinnwarnung von Daimler, dass sich die Zollstreitigkeiten auf seine Finanzergebnisse 2018 auswirken dürften. Deutsche Autohersteller schlagen vor, die Zölle zwischen USA und der Europäischen Union zu senken bzw. komplett wegfallen zu lassen. IHS Markit prognostiziert, dass Volvos Fertigung in den USA im Jahre 2022 etwa 15 Prozent seiner weltweiten Produktion ausmachen wird, nachdem der S60 durch die neue XC90-Generation ergänzt wurde. Allein für den neuen S60 wird erwartet, dass die US-Produktion im Jahr 2022 56 Prozent ausmachen wird, während der Anteil in China bei 43 Prozent liegen soll. Darüber hinaus wird für Indien eine CKD-Produktion prognostiziert.