Lotus Cars_Geely_Übernahme

Mit der einstigen Mutter Proton jetzt auch mehrheitlich in chinesischem Besitz: Sportwagenmarke Lotus. Bild: Lotus

Li Shufu, Besitzer der Zhejiang Geely Holding Group (ZGH) arbeitet weiter intensiv am Aufbau seines Autoimperiums. Nach der offiziellen Vertragsunterzeichnung mit DRB-Hicom gehören nun neben der malaysischen Marke Proton und dem britischen Sportwagenbauer Lotus die Marken Geely, Volvo und Lynk & Co zum Portfolio der ZGH. Innerhalb der nächsten drei Monate wolle man nun eine neue Führungscrew für Proton benennen. Dazu werde man aus einem Pool globaler Kandidaten auswählen.

Für Proton verkündete Li Shufu sogleich nach der Vertragsunterzeichnung große Ziele: die seit Jahren in der Dauerkrise befindliche Marke wolle man Proton zu einer der drei Top-Marken in Südostasien entwickeln. Für Lotus kündigte der Milliardär eine weitere Stärkung des Modell-Portfolios an.

Volvo, Geely, Lynk & Co, Proton, Lotus unter ZGH-Dach

Auch setzte Li Shufu neue Absatzziele für die Gruppe: strebte man bislang mit Volvo Cars, Geely  Automoile und der vor dem Markstart stehenden Marke Lynk & Co einen Gesamtabsatz von zwei Millionen an, sollen es mit Proton und Lotus drei Millionen Einheiten werden. Ein sehr ambitioniertes Ziel schaut man nur auf die Proton-Zahlen. Die dümpelten zuletzt um die 70.000 Einheiten herum.

Evora 400: der schnellste Lotus aller Zeiten

  • Die ersten Kunden empfangen ihre Lotus Evora 400 noch in diesem August. - alle Bilder: Lotus

    Die ersten Kunden empfangen ihre Lotus Evora 400 noch in diesem August. - alle Bilder: Lotus

  • Handarbeit: Gebaut wird das Lotus-Topmodell am Stammsitz Hethel im Osten Englands.

    Handarbeit: Gebaut wird das Lotus-Topmodell am Stammsitz Hethel im Osten Englands.

  • Das Cockpit ist nahezu perfekt auf den Fahrer abgestimmt.

    Das Cockpit ist nahezu perfekt auf den Fahrer abgestimmt.

  • Die Sportsitze bieten auch in schnell gefahrenen Kurven ordentlichen Seitenhalt.

    Die Sportsitze bieten auch in schnell gefahrenen Kurven ordentlichen Seitenhalt.

  • Flott unterwegs: 406 PS bei gerade einmal 1.395 Kilogramm sprechen eine deutliche Sprache.

    Flott unterwegs: 406 PS bei gerade einmal 1.395 Kilogramm sprechen eine deutliche Sprache.

  • Die Evora 400 ist 42 Kilogramm leichter als die Vorgängerin Evora S.

    Die Evora 400 ist 42 Kilogramm leichter als die Vorgängerin Evora S.

  • Die Lotus-Entwickler testeten die neue Evora 400 unter anderem auf dem Nürburgring am Großglockner-Pass und selbstverständlich auf der hauseigenen Rennstrecke in Hethel.

    Die Lotus-Entwickler testeten die neue Evora 400 unter anderem auf dem Nürburgring am Großglockner-Pass und selbstverständlich auf der hauseigenen Rennstrecke in Hethel.

  • Die Front der neuen Evora 400 ist im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich aggressiver gestaltet.

    Die Front der neuen Evora 400 ist im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich aggressiver gestaltet.

  • Lotus ist seit jeher bekannt für seine Leichtbauphilosophie.

    Lotus ist seit jeher bekannt für seine Leichtbauphilosophie.

  • Die Bremsen stammen von Brembo-Tochter AP Racing Brakes.

    Die Bremsen stammen von Brembo-Tochter AP Racing Brakes.

  • So sexy kann ein Toyota-Motor sein: Für die Evora 400 überarbeiteten die Lotus-Entwickler den 3,5 Liter V6 aus dem Camry.

    So sexy kann ein Toyota-Motor sein: Für die Evora 400 überarbeiteten die Lotus-Entwickler den 3,5 Liter V6 aus dem Camry.