Lotus Cars_Geely_Übernahme

Mit der einstigen Mutter Proton jetzt auch mehrheitlich in chinesischem Besitz: Sportwagenmarke Lotus. Bild: Lotus

| von Frank Volk

Li Shufu, Besitzer der Zhejiang Geely Holding Group (ZGH) arbeitet weiter intensiv am Aufbau seines Autoimperiums. Nach der offiziellen Vertragsunterzeichnung mit DRB-Hicom gehören nun neben der malaysischen Marke Proton und dem britischen Sportwagenbauer Lotus die Marken Geely, Volvo und Lynk & Co zum Portfolio der ZGH. Innerhalb der nächsten drei Monate wolle man nun eine neue Führungscrew für Proton benennen. Dazu werde man aus einem Pool globaler Kandidaten auswählen.

Für Proton verkündete Li Shufu sogleich nach der Vertragsunterzeichnung große Ziele: die seit Jahren in der Dauerkrise befindliche Marke wolle man Proton zu einer der drei Top-Marken in Südostasien entwickeln. Für Lotus kündigte der Milliardär eine weitere Stärkung des Modell-Portfolios an.

Volvo, Geely, Lynk & Co, Proton, Lotus unter ZGH-Dach

Auch setzte Li Shufu neue Absatzziele für die Gruppe: strebte man bislang mit Volvo Cars, Geely  Automoile und der vor dem Markstart stehenden Marke Lynk & Co einen Gesamtabsatz von zwei Millionen an, sollen es mit Proton und Lotus drei Millionen Einheiten werden. Ein sehr ambitioniertes Ziel schaut man nur auf die Proton-Zahlen. Die dümpelten zuletzt um die 70.000 Einheiten herum.

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