Derzeit arbeiten zahlreiche Hersteller – durchaus zur Besorgnis des klassischen Handels – daran, ihre Fahrzeuge online an die Kunden zu bringen. Volvo nutzt nun den Start seines in vielerlei Hinsicht bahnbrechenden neuen XC90, auch im Vertrieb neue Wege zu gehen und gibt zum Verkaufsstart des Schweden-SUV dem Online-Medium die Vorfahrt: Zwar erfolgt der Verkaufsstart erst im März/April 2015, eine “First Edition” mit einem Kontigent von weltweit 1927 Fahrzeugen kann aber ab 3. September reserviert werden – ausschließlich online.

Dabei ist die Zahl 1927 eine Hommage an das Gründerjahr des Herstellers. Bei der “First Edition” mit individueller Nummerierung handelt es sich um ein Sondermodell in Onyx Schwarz-Metallic-Lackierung mit 21 Zoll großen 8-Speichen-Leichtmetallfelgen. Ausgesattet ist das Sondermodell unter anderem mit Leder-Komfortsitzen und Echtholz-Einlagen im Bereich von Türen, Armaturenbrett und der Mittelkonsole. Die individuelle Seriennummer findet sich auf den illuminierten Einstiegsleisten wieder, die ebenso wie das Emblem am Heck exklusiv mit dem Schriftzug First Edition gekennzeichnet sind. Dies gilt auch für den mit Polsterleder ummantelten Fahrzeugschlüssel.

Angetrieben wird die exklusive Version des siebensitzigen SUV vom neuen, kraftvollen Drive-E Dieselmotor D5 mit 165 kW (225 PS), kombiniert mit einem 8-Gang-Geartronic-Automatikgetriebe
und Allradantrieb. Der Preis für den Volvo XC90 First Edition mit umfangreicher Komfort- und Sicherheitsausstattung liegt bei 90.200 Euro. Von diesem Preis spendet Volvo Deustchland 2.500 Euro an “Ein Herz für Kinder”.

Bei der Vorstellung des XC90 ließ Visser keinen Zweifel daran, dass die Sonderaktion nur den Auftakt zum Einstieg in eine Digitalstrategie im Vertrieb darstellt, weitere Details wollte er zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht nennen. Aber nicht nur im Vertrieb setzen die Schweden auf Digitalisierung und Vernetzung, sondern auch beim Service. So macht das Auto über das integrierte Infosystem nicht nur darauf aufmerksam, dass ein Service fällig ist, sondern vereinbart auch gleich einen Termin mit der Werkstatt. Die, wenn das Auto vorrollt, über den digitalen Datenaustausch auch gleich weiß, was gemacht werden muss.

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Frank Volk