Hakan Samuelsson breit

Volvo-Chef Hakan Samuelsson: Verhaltene Erwartungen in China, positiv gestimmt für Nordamerika. Bild: Volvo

Die Schweden haben mit Hilfe der Muttergesellschaft Geely massiv in China investiert, es gibt auch beachtliche Anfangserfolge. Zuletzt konnte sich aber auch Volvo der Schwächephase des weltweit wichtigsten Marktes nicht entziehen und musste im August ein Minus von 10 Prozent hinnehmen. Verhalten hat sich nun Markenchef Hakan Samuelsson zur näheren Zukunft geäußert. Er sagte gegenüber der Nachrichtenagenur Reuters, dass er mit einem Absatzentwicklung auf Niveau des Gesamtmarktes rechne. Er erwarte aber, dass Volvo mit neuen Modellen die Schwächephase überkompensieren kann. Dabei sieht er viel Luft nach oben.

Den großen Wachstumsschub für die Marke erwartet Samuelsson hingegen in Nordamerika, dort mit dem XC 90 als Zugpferd. Gegenüber Dow Jones Newswire sagte er, dass es ihn wundern würde, sollte Volvo 2015 in den USA nicht mit einem zweistelligen Wachstum abschließen. Im kommenden Jahr legen die Schweden den S90 nach, der auf der Detroit Motor Show im Januar enthüllt wird.

Die Erwartungen Samuelssons decken sich mit den Prognosen von IHS Automotive. Bislang liegt die Schweden-Marke in Nordamerika um 18,3 Prozent im Plus. Weltweit erwartet IHS für Volvo aber nur einen Zuwachs um vier Prozent auf 481.000 Einheiten.

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fv