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Die Liste der Skandale nimmt kein Ende: Jetzt geht kämpft Uber mit Bestechungsvorwürfen. Bild: Uber

Es bestehe der Verdacht, dass Führungskräfte des Unternehmens ausländische Politiker bestochen haben könnten, um an Aufträge zu kommen. Ob das Justizministerium ein offizielles Verfahren einleitet, sei unklar.

Ein Uber-Sprecher sagte, dass das Unternehmen mit der Behörde bei den Vorermittlungen kooperiere. Eine Sprecherin des Justizministeriums wollte sich nicht zu dem Thema äußern.

Negativ-Schlagzeilen reißen nicht ab

Der US-Fahrdienstvermittler hat seit Monaten mit Skandalen und negativer Presse zu kämpfen. So musste sich das Unternehmen etwa mit Vorwürfen des Sexismus und der sexuellen Belästigung auseinandersetzen. Außerdem liefert es sich eine juristische Auseinandersetzung mit der Google-Mutter Alphabet um gestohlene Firmengeheimnisse.

Zudem sind diverse Managementposten weiter vakant. Für eine schnelle Nachbesetzung des Chefsessels dürfte nun aber Dara Khosrowshahi sorgen. Der Expedia-CEO soll Nachfolger von Travis Kalanick werden. Khosrowshahi bringt erhebliche Erfahrung im Reise- und im Technologiemarkt mit. Nachdem Uber ihn offiziell als neuen CEO ausgewählt hat, sagte er gestern zum Wall Street Journal, dass der Vertrag zwar noch ausgearbeitet werde, er den neuen Job aber übernehmen wolle.