Nach Detroit kam VW-Chef Müller, um die Beziehungen zu den US-Behörden zu verbessern. Das ging

Nach Detroit kam VW-Chef Müller, um die Beziehungen zu den US-Behörden zu verbessern. Das ging schief. Nun soll Ex-FBI-Chef Freeh dabei helfen, die Beziehungen zu den US-Behörden gerade zu rücken. Bild: VW

Über das bevorstehende Engagement Freehs als Sonderbeauftragten für die Abgasaffäre berichtet die Süddeutsche Zeitung. Demnach solle die Berufung des 66-Jährigen Ex-FBI-Chefs am heutigen Dienstag (19. Januar) in einem Sonderausschuss des Aufsichtsrats besprochen werden, so die Zeitung. Das Gremium komme in Wolfsburg zusammen, um sich über den Stand der Ermittlungen zu informieren. Freeh sei intern bereits vor Wochen als möglicher VW-Botschafter in den USA ins Spiel gebracht worden. Er war 2006 als Berater von Daimler angeheuert worden, um eine Schmiergeldaffäre zu bewältigen.

Ein Kommentar von VW gibt es noch nicht. Spätestens nach dem missglückten Auftritt von VW-Konzernchef Matthias Müller vor einigen Tagen, bei dem ein verunglücktes Interview zu erheblichen Irriationen auf Seiten der US-Behörden geführt hat, gilt es in Expertenkreisen als dringend geboten, dass sich der Autobauer einen hochrangigen US-Netzwerker an Bord holt, um das zuletzt schlechte Verhältnis zu den US-Behörden zu verbessern. Diese Rolle soll nun Freeh zufallen.

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fv/dpa