VW befindet sich beim Absatz seiner Kernmarke im Aufwind, kommt aber in Amerika auch im Juli nicht

VW befindet sich beim Absatz seiner Kernmarke im Aufwind, kommt aber in Amerika auch im Juli nicht voran. Bild: VW / press-inform

Seit Jahresbeginn wurden weltweit 3,56 Millionen Autos mit dem VW-Logo verkauft. Während Europas Nummer eins von der leichten Erholung auf dem Heimatkontinent profitierte und das Wachstum in China nach wie vor kein Ende findet, sackten die Verkaufszahlen jenseits des Atlantiks erneut ab. “In einzelnen Vertriebsregionen stehen wir weiterhin vor herausfordernden Marktentwicklungen”, erklärte Vertriebschef Christian Klingler am Dienstag. In Südamerika gingen die Auslieferungen seit Januar um ein Fünftel zurück, in den USA steht ein Rückgang von fast 14 Prozent zu Buche.

Um die Kernmarke herrscht derzeit erhebliche Unruhe im Konzern, seit VW-Chef Winterkorn vor einigen Wochen ein 5-Milliarden-Sparpaket ankündigte. Die Marge von VW liegt derzeit bei gerade mal zwei Prozent und damit deutlich unter den Erwartungen. Probleme hat der Hersteller bei der Umsetzung der Plattform-Strategie. Dies hatte Produktionsvorstand Michael Macht den Job gekostet. Angesichts der anhaltenden Absatzprobleme am wichtigen nordamerikanischen Markt war in verschiedenen Medien auch über eine Ablösung von Vertriebschef Klingler spekuliert worden.

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dpa/fv