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Die VW-Arbeitnehmervertreter positionieren sich gegen Ex-FBI-Chef Freeh. Bild: ks

| von Gabriel Pankow

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der mächtigen VW-Arbeitnehmervertreter, die keinerlei Bedarf für die angebliche Personalie Freeh sehen. Am frühen Nachmittag kommt in Wolfsburg die Spitze des Aufsichtsrates, das Präsidium, zusammen.

Am Montag hatten Medien berichtet, der VW-Vorstand wolle Freeh mit Billigung des Aufsichtsrates in der Abgas-Affäre in den USA als Experten und Vermittler einsetzen. Der 66-Jährige würde damit auch Aufgaben wahrnehmen, die in das Ressort der neuen VW-Vorstandsfrau Christine Hohmann-Dennhardt fallen. Sie war vom Konkurrenten Daimler zu den Wolfsburgern gewechselt und leitet “Integrität und Recht”.

Aus den Arbeitnehmerkreisen hieß es zu den Spekulationen über Freeh unmissverständlich: “Wir haben Frau Hohmann-Dennhardt für diese anspruchsvolle Aufgabe. Weiteren Bedarf sehen wir nicht.” Die US-Automotive-Experten mahnen jedoch an, dass VW dringend einen US-Amerikaner braucht, der mit seinen Kontakten in dem Land gut vernetzt ist. Sonst sei es nicht mehr möglich, die Scharte, die der Abgas-Skandal in den Vereinigten Staaten geschlagen hat, wieder auszuwetzen.

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gp

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