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Der VW-Skandal scheint kein Ende zu nehmen. Bild: ks

So nehme der Aufsichtsrat die Feststellung von des CO2-Wertes für die Typzulassung bei Fahrzeugen des Volkswagen Konzerns mit Betroffenheit und Sorge zur Kenntnis. Diese Unregelmäßigkeiten seien im Rahmen des Aufklärungsprozesses zutage getreten, der wie angekündigt schonungslos und vollumfänglich durchgeführt werde. Nun will der Aufsichtsrat und der speziell zur Aufklärung gegründete Ausschuss zeitnah zusammen kommen, um über weitere Maßnahmen und Konsequenzen zu beraten.

“Ich habe mich von Anfang an dafür eingesetzt, dass wir die Geschehnisse schonungslos und vollständig aufklären. Dabei machen wir vor nichts und niemandem Halt. Das ist ein schmerzhafter Prozess, aber er ist für uns ohne Alternative. Für uns zählt einzig und allein die Wahrheit. Das ist die Voraussetzung für die grundlegende Neuausrichtung, die Volkswagen braucht”, sagte Matthias Müller, Chef der Volkswagen AG. Weiter sagte er: “Der Vorstand der Volkswagen AG bedauert zutiefst den festgestellten Sachverhalt und betont, dass der eingeschlagene Weg der Aufklärung und Transparenz konsequent weitergegangen wird.”

Bei Untersuchungen wurde nun festgestellt, dass es bei der Bestimmung des CO2-Wertes für die Typzulassung von Fahrzeugen zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist. Nach derzeitigem Erkenntnisstand könnten davon rund 800.000 Fahrzeuge des Volkswagen Konzerns betroffen sein. Die wirtschaftlichen Risiken werden in einer ersten Schätzung auf rund zwei Milliarden Euro beziffert.

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gp