Porsche SE

Der Gewinn der Porsche SE ergibt sich zum allergrößten Teil aus der Bewertung der VW-Anteile. Zweites, wenn auch im Vergleich nur recht kleines Standbein der Porsche SE ist der Bereich ‚Intelligent Transport Systems’. Bild: Porsche SE

Die Aufstockung ihrer Anteile an Volkswagen zahlt sich für die VW-Dachgesellschaft Porsche SE bereits aus. Im ersten Quartal verbuchte die Holding ein Konzernergebnis nach Steuern in Höhe von 1,14 Mrd Euro, wie sie am Freitag (17. Mai 2019) in Stuttgart mitteilte. Das sind rund 20 % mehr als im Vorjahresquartal. Der Gewinn der Porsche SE ergibt sich zum allergrößten Teil aus der Bewertung der VW-Anteile - und die hatte die Holding kürzlich auf gut 53 % aufgestockt. Der VW-Konzern selbst hatte das erste Quartal unter dem Strich mit einem um 7,5 % gesunkenen Gewinn von 3,05 Mrd Euro abgeschlossen.

Zweites, wenn auch im Vergleich nur recht kleines Standbein der Porsche SE ist der Bereich ‚Intelligent Transport Systems’, hinter dem die Entwicklung von Software für Transport- und Verkehrsplanung steckt. Hier wurde bei einem Umsatz von 25 Mio Euro (plus 39 %) ein Verlust von vier Millionen Euro verbucht, zwei Mio Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt geht der Konzern für 2019 weiterhin von einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von 3,4 bis 4,4 Mrd Euro aus. 2018 waren es rund 3,5 Mrd Euro.