VW Wolfsburg

VW Wolfsburg: Unter anderem vom Haustarifvertrag will der Volkswagen-Betriebsrat unter keinen Umständen abrücken. Bild: Volkswagen

| von Andreas Karius

Die roten Linien sind demnach: Betriebsbedingte Kündigungen dürfe es nicht geben und an bestehenden Verträgen wie dem VW-Haustarif - mit Regeln etwa für Einkommen und Arbeitszeit - sei nicht zu rütteln. Zudem müsse der geforderte Jobabbau über Frührente und Altersteilzeit "entlang der demographischen Kurve stattfinden", das Stellenstreichen müsse sich also an vorhandenen Altersstrukturen orientieren, die Arbeitgeber dürften den Bogen nicht überspannen.

Als Punkt vier fordert der Betriebsrat außerdem: "Standortgrößen (Beschäftigtenzahl) müssen im Rahmen des Zukunftspaktes festgelegt und garantiert werden." So steht es in einem Schreiben "an die Belegschaften der deutschen Volkswagen-Standorte", das am Donnerstag während einer Betriebsversammlung im Wolfsburger Stammwerk an die Beschäftigten ging. Es lag der Deutschen Presse-Agentur vor und trägt die Unterschriften der Betriebsratschefs aus Wolfsburg, Hannover, Kassel, Salzgitter, Braunschweig, Emden und von VW-Sachsen.

Mit dem Schreiben wird klar: Der Betriebsrat will für die Einschnitte bei dem geplanten künftigen Stellenabbau keinen Hebel absegnen, den die Arbeitgeber am Ende zu weit umlegen könnten.

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