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Der VW-Konzern hat zwar dank seiner Töchter Audi, Skoda, Seat und Porsche ein Absatzplus von insgesamt 3,5 Prozent verbucht, der Gesamtmarkt wuchs aber deutlich stärker. Bild: VW

Der vom Abgas-Skandal gebeutelte Autobauer Volkswagen hat 2016 in Europa an Boden verloren. Der VW-Konzern kam nach Angaben des europäischen Branchenverbands Acea auf einen Marktanteil von 23,9 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte der europäische Marktführer noch 24,6 Prozent aller Autos in der EU verkauft, wie Acea am Dienstag (17. Januar) in Brüssel mitteilte.

Unter den großen Marken musste Marktführer Volkswagen 2016 bei seiner Kernmarke nach dem Skandal um manipulierte Abgastests einen Absatzrückgang um 0,5 Prozent hinnehmen. Dank Zuwächsen bei seinen Töchtern Audi, Skoda, Seat und Porsche verbuchte der Konzern auf Jahressicht dennoch ein Absatzplus von 3,5 Prozent.

Zum Jahresende standen die Zeichen bei Volkswagen allerdings auf Erholung. In Frankreich stieg der Absatz des Konzerns im Dezember laut einer Auswertung der Beratungsgesellschaft EY um 19 Prozent, in Großbritannien um 20 Prozent und in Italien um 31 Prozent. In Deutschland ging es leicht bergab.

In Großbritannien, wo der geplante Austritt aus der EU für Verunsicherung sorgt, legten die Neuzulassungen immer noch um 2,3 Prozent zu. Im Dezember stand hier aber ein Rückgang um 1,1 Prozent.