VW-Zeichen auf einer Autofelge.

VW hat in den USA die Genehmigung für die Nachrüstung von mehr als SUV bekommen. Bild: ks

Es geht um mehr als 38 000 größere Fahrzeuge mit 3,0-Liter-TDI-Motoren, die mit spezieller Software zur Manipulation von Stickoxid-Werten ausgestattet wurden.

Durch die am Montag bekannt gegebene Genehmigung der Umweltämter EPA und Carb darf der Konzern die Autos - Geländewagen der Marken Porsche Cayenne, VW Touareg und Audi Q7 - reparieren, die ansonsten gemäß eines Vergleichs mit zahlreichen Sammelklägern hätten zurückgekauft werden müssen. Das könnte VW Kosten in Milliardenhöhe sparen. Zuvor waren bereits Reparaturen bei zahlreichen kleineren Modellen genehmigt worden.

Die Behörden haben aber noch nicht bei allen 3,0-Liter-Dieselautos Umrüstungspläne gebilligt. „Wir arbeiten eng mit den Aufsehern zusammen, um so schnell wie möglich Lösungen für die verbleibenden Fahrzeuge zu finden“, teilte VW mit. Bei 20 000 der insgesamt knapp 80 000 größeren Dieselautos mit Schummel-Software hatte der Konzern sich von vornherein zu teuren Rückkäufen verpflichten müssen.

Nach Vorwürfen der US-Umweltbehörden hatte VW im September 2015 gestanden, in großem Stil bei Abgas-Tests getrickst zu haben. Mittlerweile hat der Konzern wegen der „Dieselgate“-Affäre über 25 Milliarden Euro an Kosten für Strafen und Entschädigungen verbucht. In den USA umfasste der Skandal insgesamt fast 600 000 Dieselwagen, die meisten davon waren kleinere Fahrzeuge mit 2,0-Liter-Motoren.