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VW hat angesichts der Militäroffensive der Türkei in Syrien die Entscheidung zum Bau der 123. Fabrik des Konzerns verschoben. Bild: VW

"Wir sind derzeit nicht dabei, alternative Standortplanungen zu machen", sagte Markenproduktionschef Andreas Tostmann am Dienstag in Wolfsburg. Die Entscheidung liege weiter auf Eis. "Wir sind in einer sorgfältigen Beobachtungsphase", sagte Tostmann, der keinen detaillierten Zeitrahmen für eine Entscheidung nennen wollte.

Nach dem Einmarsch der türkischen Armee in Nordsyrien hatte der Konzern den endgültigen Zuschlag für den Bau des seit längerem geplanten Mehrmarkenwerkes für Südosteuropa aufgeschoben. Inzwischen hatte das EU-Land Bulgarien, das auch in der engeren Auswahl für den Standort war, sich mit einem mutmaßlich aufgebesserten Angebot für die Standortbedingungen wieder ins Spiel zu bringen versucht.