Andreas Renschler VW

Andreas Renschler, Chef der VW-Nutzfahrzeugsparte, ist ein Verfechter der Digitalisierung. Bild: Volkswagen

Bisher beläuft sich der Anteil auf einen niedrigen einstelligen Prozentwert. So sollen unter anderem die Lastwagen der Marken MAN und Scania sowie die leichten VW-Nutzfahrzeuge einheitlich digital verbunden werden.

Weit über 200.000 vernetzte Lastwagen habe Volkswagen Trucks & Bus in Europa bereits. Ab Ende 2017 werde jedes Fahrzeug von MAN und Scania online sein, so Renschler. Er bekräftigte Investitionen in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe in den nächsten fünf Jahren. Das Geld ist für digitale Innovationen vorgesehen.

Konkurrent Daimler hatte bereits im März angekündigt, bis 2020 rund 500 Millionen Euro in Internet-Technologien für Lkw zu investieren. Durch die Vernetzung können Daten über den Zustand des Fahrzeugs und den Standort, aber auch über die Beladung an Disponenten, Flottenbetreiber oder Werkstätten gesendet werden. Gleichzeitig können die Fahrer Informationen über Verkehr und Wetter oder Rastplätze erhalten. Das soll mehr Effizienz bringen.

VW: Ehrgeizige Ziele bei vernetzten Lkw 1

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