VW_Markenchef_Herbert Diess

Bestätigte bei der ersten Bilanz zur Strategie 2025+ die Elektroauto-Pläne von VW: Markenchef Hrebert Diess mit dem I.D. Bild: VW

„Der I.D. kommt aus dem Werk Zwickau“, sagte VW-Marken-Vorstand Herbert Diess am Freitag bei einer ersten Zwischenbilanz zur vor einem halben Jahr angestoßenen Strategie 2025+ in Wolfsburg. „Der I.D. wird als I.D., I.D.-Cross und I.D.-Bus kommen.“ Der Verkaufsstart der VW-Stromer ist für 2020 angekündigt, was einen Produktionsstart für 2019 verspricht.

Das Fahrzeug mit einer Reichweite von 400 bis 600 Kilometer soll dann bei den Kosten mit Dieselmodellen vergleichbar sein – was allerdings auch daran liegt, dass sich die Kosten für Selbstzünder durch steigende Emissionskosten deutlich ansteigen dürften, während sich E-Modelle durch den Einstieg in die Großserienfertigung auf dem MEB  eher verbilligen werden.

Diess bestätigte das Ziel, dass VW im Jahr 2025 rund eine Million E-Autos jährlich verkaufen und damit weltweiter Marktführer sein wolle. Zuvor war bekanntgeworden, dass Volkswagen in den kommenden fünf Jahren mit neun Milliarden Euro die Entwicklung alternativer Antriebsmodelle wie Elektro- und Hybridmotoren voranbringen will. Ganz klar formulierte Diess dabei einen Führungsanspruch der Marke VW bei Elektroautos im Volumensegment. Vor Wettbewerbern wie Tesla habe man Respekt, sieht sich aber durch die enormen Möglichkeiten des Modularen Elektro Baukastens (MEB) deutlich im Vorsprung.

Vorsprung gegenüber Tesla 

Die Entscheidung, die ersten Stromer in Deutschland zu bauen, ist durchaus ein Zugeständnis an den Standort. Denn die Musik in der Elektromobilität spielt weit weg, in China. Dort erwartet Diess nach 2020 etwa 60 Prozent des Elektroautoabsatzes, gefolgt von den USA. Dennoch starte man mit der Fertigung in Deutschland, da hier die räumliche Nähe  zur Entwicklung der Fahrzeuge gegeben sei. Mit einem zeitlichen Versatz von einem halben Jahr werde man dann aber auch in China lokal Elektroautos bauen, in einer dritten Phase soll Nordamerika folgen.

Sedric - der erste vollautonome Volkswagen

  • Sedric - ein Volkswagen-Konzernmodell für Mobilität von übermorgen. VW-Konzernchef Müller zusammen mit Johann Jungwirth, Dr. Ulrich Eichhorn und Michael Mauer (von rechts). Bild: Volkswagen

    Sedric - ein Volkswagen-Konzernmodell für Mobilität von übermorgen. VW-Konzernchef Müller zusammen mit Johann Jungwirth, Dr. Ulrich Eichhorn und Michael Mauer (von rechts). Bild: Volkswagen

  • Sedric - self-driving car. Bild: Volkswagen

    Sedric - self-driving car. Bild: Volkswagen

  • Sedric - ein Volkswagen-Konzernmodell für neue Mobilität. Bild: Volkswagen

    Sedric - ein Volkswagen-Konzernmodell für neue Mobilität. Bild: Volkswagen

  • Der Funkschlüssel des Sedric. Bild: Volkswagen

    Der Funkschlüssel des Sedric. Bild: Volkswagen

  • Sedric - ein Volkswagen-Konzernmodell für 2+2-Personen. Bild: Volkswagen

    Sedric - ein Volkswagen-Konzernmodell für 2+2-Personen. Bild: Volkswagen

  • Sedric - ein Volkswagen-Konzernmodell. Bild: Volkswagen

    Sedric - ein Volkswagen-Konzernmodell. Bild: Volkswagen

  • Sedric - ein Volkswagen-Konzernmodell. Bild: Volkswagen

    Sedric - ein Volkswagen-Konzernmodell. Bild: Volkswagen

  • Sedric - ein Volkswagen-Konzernmodell. Bild: Volkswagen

    Sedric - ein Volkswagen-Konzernmodell. Bild: Volkswagen

  • Sedric - ein Volkswagen-Konzernmodell. Bild: Volkswagen

    Sedric - ein Volkswagen-Konzernmodell. Bild: Volkswagen

  • Sedric - ein Volkswagen-Konzernmodell. Bild: Volkswagen

    Sedric - ein Volkswagen-Konzernmodell. Bild: Volkswagen